Ein Blick in die Zeitschriften

19. November 2006

Als Bibliothekswissenschafftler sollte von Zeit zu Zeit auch mal ein Blick in artfremde Zeitschriften geworfen werden. Ich habe mal wieder das Wirtschaftsmagazin brand eins durchgeblättert und zwei lesenswerte Artikel und ein Interview gefunden.

(1) Der Schwerpunkt der Ausgabe im August diesen Jahres beschäftigte sich mit dem Thema ’spielen’. Hier findet sich nun ein kleiner Artikel, der behauptet das Wissenschaft wohl doch nicht eine so trockene Angelegenheit sei. Dies wird versucht am Beispiel von Claude Elwood Shannon zu belegen, der Zeit seines Lebens in den AT&T Bell Labs gern gespielt hat. Der Artikel gibt einen kleinen Einblick in die Arbeitsweise des Wissenschaftlers.

(2) Der Schwerpunkt der Ausgabe im Oktober diesen Jahres beschäftigt sich mit dem Thema ‘Erfolg’ . Hier ist ein interessantes Interview mit Steve Wozniak abgedruckt: Ein guter Ingenieur ist wie ein Künstler.

(3) Wer wissen möchte wohin der Weg bei der RFID (Radio Frequenzy Identification) führt sollte einen Blick in diesen Artikel werfen. Er ist ebenfalls in der Oktoberausgabe zu finden.

Viel Spaß beim schmökern…


Iwanow

19. November 2006

Auf Berliner Bühnen ist zur Zeit viel russische Melancholie zu bestaunen. Vor allem an der Berliner Volksbühne treibt sie ihr Unwesen. Hier sind Stücke und Bühnenadaptionen von Michail Afanasjewitsch Bulgakow, Fjodor Michailowitsch Dostojewski und Anton Pawlowitsch Tschechow zu sehen. Gestern Abend habe ich an der Volksbühne die Inszenierung des Iwanow unter der Regie von Dimiter Gottscheff besucht. Den Rest des Beitrags lesen »


Drei Schwestern

16. November 2006

Eigentlich passiert nichts. Die Personen auf der Bühne sitzen, stehen, laufen viel herum. Es wird viel geredet, geschrien und gesungen. Dazwischen werden große Pläne, bei einem gutem Glas Wodka geschmiedet. Aber eigentlich passiert nichts. Das Leben findet immer woanders statt und alle wollen da hin. Das Leben auf dem Land ist öd. Selbst Gott scheint immer woanders zu sein. Die Sinnlosigkeit ihres Tuns steht den Menschen ins Gesicht geschrieben. Fragen Sie sich jetzt wo diese schreiende Langeweile stattfindet, kann die Antwort nur lauten: In einem Stück von Anton Pawlowitsch Tschechow. Den Rest des Beitrags lesen »


Die Perser

5. November 2006

In diesem Wintersemester besuche in an dem Institut für Sozialwissenschaften die Vorlesung Theorie und Geschichte des Krieges. Hier werden theoretische Konzeptionen im geschichtlichen Abriß vorgestellt und erläutert.
Dem Thema des Krieges kann man sich aber auf sehr unterschiedliche Weise nähern. Ganze Bibliotheken wurden mit Werken der Prosa, Lyrik und Dramatik gefüllt. Die Künstler haben versucht das Grauen des Krieges abzubilden und die Musiker haben das mannigfaltige Leid besungen. Das Deutsche Theater hat zu diesem Thema in der aktuellen Spielzeit auch etwas zu bieten. Es wird das Stück ‘Die Perser’ von Aischylos , unter der Regie von Dimiter Gotscheff , aufgeführt. Den Rest des Beitrags lesen »