Frühling in Berlin

In der heutigen Redaktionskonferenz wandelten meine Gedanken ein wenig auf abseitigen Pfaden. Alles und jeder war interessanter, als die diskutierenden Zeitungsmacher. Dies wurde noch durch einen wunderschönen Frühlingsmorgen untersützt. Die Menschen in der Rudi-Dutscke-Straße liefen mit einem fröhlichen Gesichtsausdruck herum, Wie gerne wäre ich einfach mit ihnen mitgelaufen. Doch ich musste in diesem tristen Konferenzraum sitzen, wo gerade über den Aufmacher von morgen gestritten wurde. Ich entschied mich dafür doch lieber noch eine Weile aus dem Fenster zu schauen. Da erblickte ich etwas, das mir Hoffnung auf einen baldigen Frühling gegeben hat. Im gegenüberliegenden Haus, auf einem kleinem Mauervorsprung konnte ich zwei Tauben beim Tanzen beobachten. Das Männchen hat sich aufgeplustert und ist dann in immer enger werdenden Kreisen um das Weibchen rumgehüpft. Fordernd aber gleichzeitig sehr liebevoll haben sich die beiden geneckt. Nur das hier und jetzt schien für das Paar zu zählen. Das war ein wirklich schönes Bild. Gekrönt wurde dieser Tanz mit einem ebenso heftigen wie kurzem Geschlechtsverkehr. Das kurze Schauspiel der Natur nehme ich jetzt mal als Anlass den Frühling auszurufen. Zwei fickende Tauben sind meines Erachtens dafür ein sehr schönes Symbol.

Eine Antwort zu „Frühling in Berlin“

  1. wikinger sagt:

    Guten Tag,
    bewerben Sie sich doch mal bei so einem Verlag, bei dem diese schmutzigen Geschichten geschrieben werden. Ich denke Sie haben dafür Talent.

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