Undead

Längere Zeit habe ich nun in dieser Kategorie nichts mehr geschrieben. Letzte Woche habe ich mir aber mal wieder eine Genre typischen Film angeschaut. Dabei handelt es sich um den australischen Streifen ‘Undead‘.
Dieser Film wird als die australische Antwort auf ‘Braindead‘ gehandelt. In einem Fischerdorf geht ein Kometenschwarm nieder, der einen außerirdischen Virus birgt. Dieser verbreitet sich schnell und verwandelt alle Menschen, die mit ihm in Berührung kommen in Zombies. Nur eine Handvoll Menschen bleiben verschont. Nun beginnt der Kampf ums überleben. So einfach die Geschichte ist, so lustig ist sie auch umgesetzt.
Bei diesem Film habe ich mal wieder gemerkt, wie faszinierend ich englische Dialekte finde. Der australische Dialekt ist sehr rauh aber auch sehr poetisch. Leider hatte die DVD keine Untertitel Funktion. So musste ich mich doch sehr anstrengen und genau zuhören. Alles habe ich nicht verstanden. Doch diese Art von Filmen erklären sich ja meist eh aus dem Kontext. Und der Witz liegt meines Erachtens doch sehr in der Sprache.
Den Vergleich mit seinem amerikanischen Vorbild muss ‘Undead’ nicht scheuen, weder von den Special Effects noch vom Spaßfaktor. Während der Dreharbeiten wurden 600 Liter Filmblut verarbeitet. ‘Braindead’ galt in dieser Kategorie lange Zeit als Spitzenreiter. Die bekannten Zombieklassiker werden gekonnt persifliert. Aber selbst wenn man sich in der Materie nicht auskennt kann jeder auf seine Kosten kommen.
Das Ende des Films ist nicht sonderlich überraschend, aber doch ganz amüsant. Obwohl ich am Anfang dem ganzen ein wenig kritisch gegenüberstand, habe ich mich am Ende gut unterhalten gefühlt. Also DVD ausleihen, einen Sixpack Fosters kaufen und dann den Film anschauen. Viel Spaß.

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