Lebende Bücher

Die Frage die uns bibliophile Menschen immer wieder umtreibt lautet, wie erreichen wir es das die Menschen häufiger ihre Bibliothek besuchen und benutzen. Viele unterschiedliche Konzepte wurden erprobt. Heute möchte ich ihnen ein Projekt vorstellen, das morgen in der Bezirkszentralbibliothek ‘Mark Twain‘ stattfinden wird.
Der 23. April ist der ‘Unesco-Welttag des Buches’. Im Rahmen dieses Tages findet in der Bezirkszentralbibliothek Marzahn-Hellersdorf in Berlin das Projekt ‘Lebende Bücher in Ihrer Bibliothek’ statt. Bei diesen lebendigen Büchern handelt es sich um Menschen aus allen Schichten und Berufen, die einen besonderen Lebenslauf hinter sich haben, oder sich durch ein großes bürgerschaftliches Engagement auszeichnen. Die ‘Bücher’ sind in einem Katalog verzeichnet, die vor der Benutzung ausgeliehen werden müssen, damit sie in Einzel- oder Gruppengesprächen ihr Wissen preiszugeben können.
Diesem Konzept liegt zugrunde, das die örtliche Bibliothek zu einem Kommunikations- und Begegnungszentrum wird. Es soll nicht nur Wissen in Büchern angeboten werden, sondern lebendige Kultur. Die Menschen sollen miteinander sprechen, um voneinander lernen zu können.
Durch das Projekt ‘Lebende Bücher’ können die BürgerInnen auf ihre Bibliothek aufmerksam gemacht werden. Ich glaube aber das ein umfangreicheres Konzept nötig ist, um die Bibliothek zu einem, alle kulturellen Formen umfassenden Begegnungsort zu machen.

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