Conan the Librarian

30. Oktober 2007


How do you organize your Friends?

12. September 2007

Im Rahmen des 7. Internationalen Literaturfestivals, fand am 08.09.2007 im Berliner Bücherkeller eine Diskussion zwischen Paul Holdengräber (Director of The New York Public Library’s Public Program Series) und dem Schriftsteller Allen Kurzweil (Die Leidenschaften eines Bibliothekars) statt. Der eine besitzt eine tiefe Leidenschaft für Bibliotheken, der andere nicht, da er in einer arbeitet. Den Rest des Beitrags lesen »


Spam

21. August 2007

In der brand eins 04/2007 gibt es folgenden Artikel zu lesen: Was ist eigentlich…SPAM?


Der Platz, an dem ich schreibe

10. Juli 2007

Allen, die wie ich damit ringen ihren Schreibplatz so einzurichten das er optimal ist, möchte ich einen kurzen Text von Arno Schmidt ans Herz legen. ‘Der Platz, an dem ich schreibe‘ vermittelt dem Leser ein Bild von dem Arbeitsumfeld von Arno Schmidt. Das Pedantische wird ebenso beschrieben, wie das Bild eines Mannes, der tief mit seiner Schreibplatte verwachsen scheint. Für mich, der oftmals seinem Schreibdruck entflieht, war diese Lektüre ermutigend. Ich glaube, ich muss gleich anfangen meinen Schreibplatz umzubauen…


Bibliotheksdefinition 1

29. Juni 2007

In dem vorherigen Eintrag habe ich die Lektüre des Buches von Carlos Maria Dominguez’ Buch ‘Das Papierhaus’ empfohlen. In dieser Erzählung findet sich eine Bibliotheksdefinition, die Jorge Luis Borges zugeschrieben wird:

Eine Bibliothek ist eine Tür in der Zeit.

Leider kenne ich die Originalfundstelle nicht. Vielleicht kann mir aber hier jemand weiterhelfen…


Das Papierhaus

29. Juni 2007

Zum Wochenende gibt es von mir eine kleine, aber feine Lektüreempfehlung für alle bibliophilen unter meinen Lesern. Im Diana Verlag ist die Geschichte ‘Das Papierhaus‘ von Carlos Maria Dominguez erschienen.
Die Literaturdozentin Bluma Lennon kauft sich in einer Buchhandlung ein Gedichtband von Emily Dickinson. In diese Lektüre vertieft wird sie auf dem Nachhauseweg von einem Auto überfahren. Mit diesem Ereignis beginnt für den Leser eine Reise in eine abstruse, komische, traurige, bizarre Welt der Büchernarren.
Einfach ein wunderschönes Buch, dessen Lektüre nur zu empfehlen ist. Mehr gibt es nicht zu sagen.


Bibliothekswissenschaft in der Comic-Kultur

30. April 2007

Beim stöbern in alten Ausgaben der Titanic ist mir ein Cartoon von Katz&Goldt ins Auge gesprungen, in dem das ‘Institut für Bibliothekswissenschaft‘ namentlich erwähnt wird. Wer sich diese lustige Bildergeschichte anschauen möchte, sollte sich die Titanic 10/2004 besorgen. Dort ist dann der Cartoon ‘Operation Leihbücherei’ zu finden.


Lebende Bücher

19. April 2007

Die Frage die uns bibliophile Menschen immer wieder umtreibt lautet, wie erreichen wir es das die Menschen häufiger ihre Bibliothek besuchen und benutzen. Viele unterschiedliche Konzepte wurden erprobt. Heute möchte ich ihnen ein Projekt vorstellen, das morgen in der Bezirkszentralbibliothek ‘Mark Twain‘ stattfinden wird. Den Rest des Beitrags lesen »


Heute wie vor dreißig Jahren

13. März 2007

Durch Zufall sind mir heute die alten Null-Nummern der Taz in die Hände gefallen. Es ist schon erstaunlich wie wenig sich die Themen der täglichen Berichterstattung geändert haben. Schon damals wurden über NPD Parteitage, Atomausstieg, atomare Endlager, etc… berichtet. Zum Teil lesen sich die Artikel, wenn man die Namen und direkten Zeitbezüge weglässt, erschreckend aktuell. Wenn ich die alten Zeitungen betrachte, stelle ich mir schon die Frage, inwieweit wir uns überhaupt in einem Entwicklungsprozeß befinden. Damit möchte ich nicht die Diskussion beginnen, ob diese Entwicklung positiv oder negativ ist. Wir kommen nur leider inhaltlich überhaupt nicht vom Fleck.

Faszinierend hingegen ist der Enthusiasmus der in den ersten Ausgaben der taz steckt. Aus dem tiefen Glauben heraus, die Welt ändern zu können, wurde diese Zeitung gegründet. Das hört sich jetzt vielleicht kitschig und überromantisch an. Doch es gibt nichts wichtigeres als eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Dadurch lässt sich die Welt vielleicht ändern. Schlechter wird sie davon aber auch nicht.


Frühling in Berlin

9. März 2007

In der heutigen Redaktionskonferenz wandelten meine Gedanken ein wenig auf abseitigen Pfaden. Alles und jeder war interessanter, als die diskutierenden Zeitungsmacher. Dies wurde noch durch einen wunderschönen Frühlingsmorgen untersützt. Die Menschen in der Rudi-Dutscke-Straße liefen mit einem fröhlichen Gesichtsausdruck herum, Wie gerne wäre ich einfach mit ihnen mitgelaufen. Doch ich musste in diesem tristen Konferenzraum sitzen, wo gerade über den Aufmacher von morgen gestritten wurde. Ich entschied mich dafür doch lieber noch eine Weile aus dem Fenster zu schauen. Da erblickte ich etwas, das mir Hoffnung auf einen baldigen Frühling gegeben hat. Im gegenüberliegenden Haus, auf einem kleinem Mauervorsprung konnte ich zwei Tauben beim Tanzen beobachten. Das Männchen hat sich aufgeplustert und ist dann in immer enger werdenden Kreisen um das Weibchen rumgehüpft. Fordernd aber gleichzeitig sehr liebevoll haben sich die beiden geneckt. Nur das hier und jetzt schien für das Paar zu zählen. Das war ein wirklich schönes Bild. Gekrönt wurde dieser Tanz mit einem ebenso heftigen wie kurzem Geschlechtsverkehr. Das kurze Schauspiel der Natur nehme ich jetzt mal als Anlass den Frühling auszurufen. Zwei fickende Tauben sind meines Erachtens dafür ein sehr schönes Symbol.