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	<title>Bastyan &#187; Horrorfilm-Club</title>
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		<title>Angst essen Seele auf</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 18:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der durchschnittliche US-Amerikaner scheint nicht sonderlich an ausgiebigen Auslandsreisen interessiert zu sein. Laut US-Statistik besitzen &#8216;nur&#8217; 15 Prozent der Amerikaner einen Reisepass. Diese Zahlen sind auf den ersten Blick nicht sonderlich interessant, korrelieren aber mit dem Phänomen, dass in immer mehr amerikanischen Filmproduktionen (Hostel, Hostel 2, Turistas) das Ausland als Bedrohung dargestellt wird.
Hinter der Fassade [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=130&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der durchschnittliche US-Amerikaner scheint nicht sonderlich an ausgiebigen Auslandsreisen interessiert zu sein. Laut US-Statistik besitzen &#8216;nur&#8217; 15 Prozent der Amerikaner einen Reisepass. Diese Zahlen sind auf den ersten Blick nicht sonderlich interessant, korrelieren aber mit dem Phänomen, dass in immer mehr amerikanischen Filmproduktionen (<a href="http://german.imdb.com/title/tt0450278/" target="_blank">Hostel</a>, <a href="http://german.imdb.com/title/tt0498353/" target="_blank">Hostel 2</a>, <a href="http://german.imdb.com/title/tt0454970/" target="_blank">Turistas</a>) das Ausland als Bedrohung dargestellt wird.<span id="more-130"></span><br />
Hinter der Fassade eines idyllischen Urlaubsortes lauert das pure Grauen. Die meist jugendlichen Reisenden werden größtenteils aus Spaß ausgeraubt, gequält, gefoltert, ermordet oder einfach als unfreiwillige Organspender mißbraucht. Ein Grundmuster, das in diesen Filmen immer wieder vorkommt, lautet: Alles was passiert, geschieht nur aus dem einfachen Grund, weil die amerikanischen Touristen nicht zuhause bleiben wollen/können. Aus Abenteuerlust, auf der Suche nach dem Nervenkitzel bereisen sie die Welt. Anstelle von freundlichen, hilfsbereiten Menschen lauern hinter jeder Straßenecke &#8211; die Machete stets griffbereit &#8211; die meuchelnden Einheimischen. Erst einmal zerhackt und irgendwo verscharrt, bleibt meist nur der Reisepass übrig. Dieser verschwindet dann als Symbol der Mahnung in irgendeinem Schrank, der vor Pässen aller möglichen Nationalitäten nur so überquillt. Einige Wenige überleben den Trip und geben dann den gutgemeinten Rat an ihre Landsleute weiter: Bleibt besser zuhause!<br />
Das Reisen kann eine der grundlegendsten Erfahrungen des Menschen sein. Aus seinem Alltag herausgerissen, wird er mit den unterschiedlichsten Ländern, Kulturen, Menschen konfrontiert. Dabei wird der Reisende durch all die Begegnungen mit fremden Dingen &#8211; auf sich selbst zurückgeworfen. Die Konfrontation mit sich selbst verändert den Blick auf sein eigenes Leben, vielleicht sogar auf sein eigenes Land.<br />
Die Angst ist das beste Mittel einen solchen Austausch zu verhindern, sei es nun die Furcht vor Krankheit, Verbrechen oder Naturkatastrophen. Diese Angst beginnt an einem zu knabbern. Auf diesem Nährboden der Ungewissheit können Vorurteile besonders gut gedeihen. Fremdheit wird immer mehr zu einem Synonym für böse, schlecht, gefährlich usw&#8230; Eine verständliche Reaktion auf diese Gefühle ist es, sich einzuigeln. Die Reise ins Ausland ist gefährlich, also bleibe ich zuhause. Doch was ist mit den Ausländern, die zu uns ins Land wollen? Sind diese nicht auch gefährlich? Hierdurch kommt es zu einem fatalen Wechselspiel. Reiseangst und die Angst vor Reisenden bedingen sich-. Eine xenophobe Gesellschaft entsteht, deren Mitglieder sich eine Kette aus Angst geschmiedet haben. Filme wie die oben genannten verstärken diese Verbindung immer weiter.<br />
Der einzige Weg aus diesem Dilemma ist es, wenn die Amerikaner beginnen würden, sich selbst und ihren Kontinent zu erkunden. Damit meine ich aber nicht &#8211; ausschließlich ihr eigenes Land, sondern vielmehr den gesamten amerikanischen Kontinent. So nah liegen die Länder in Mittel- und Südamerika und doch scheinen sie jedem einzelnen US-Amerikaner so fern. Politisch und menschlich können die Meinungen über Che Guevara geteilt sein, doch er hat zumindest versucht seinen Kontinent kennenzulernen. Die Amerikaner sollten sich lieber &#8216;<a href="http://german.imdb.com/title/tt0318462/" target="_blank">The motorcycle Diaries</a>&#8216; anstelle von &#8216;Turistas&#8217; anschauen. Dann wagen sie vielleicht einen Schritt in die weite Welt hinaus.</p>
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		<title>Oldboy</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 11:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horrorfilm-Club]]></category>
		<category><![CDATA[Kino&Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Duden Fremdwörterbuch verzeichnet unter dem Eintrag radikal folgendes:
radikal (lat.fr.: „an die Wurzel gehend“): 1. a) bis auf die Wurzel gehend, vollständig, gründlich u. ohne Rücksichtnahme; b) hart, rücksichtslos. 2. einen politischen od. weltanschaulichen Radikalismus vertretend.
Mit keinem anderem Wort lässt sich der Film &#8216;Oldboy&#8216; von Regisseur Chan-wook Park treffender beschreiben. Die Geschichte wird auf eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=108&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Das Duden Fremdwörterbuch verzeichnet unter dem Eintrag radikal folgendes:</p>
<blockquote><p><strong>radikal</strong> (lat.fr.: „an die Wurzel gehend“): 1. a) bis auf die Wurzel gehend, vollständig, gründlich u. ohne Rücksichtnahme; b) hart, rücksichtslos. 2. einen politischen od. weltanschaulichen Radikalismus vertretend.<span id="more-108"></span></p></blockquote>
<p>Mit keinem anderem Wort lässt sich der Film &#8216;<a href="http://german.imdb.com/title/tt0364569/" target="_blank">Oldboy</a>&#8216; von Regisseur Chan-wook Park treffender beschreiben. Die Geschichte wird auf eine konsequent kompromißlose Weise erzählt. Der Mensch wird in einer leuchtend, kalten, film-noir Welt gezeigt, in der er vollkommen auf sich selbst zurückgeworfen ist.<br />
Brutale Einsamkeit und ein Mangel an Verständnis für die Dinge, die um ihn herum geschehen,  sind die Folge. Auf der anderen Seite, gibt es den Drang, das der Mensch die Welt versteht, die Zusammenhänge begreift und die Kausalitäten erkennt. In diesem Spannungsbogen zwischen &#8216;Nichtwissen&#8217; und dem Drang zur Erkenntnis wird der Einzelne zerrieben. Die einzige Reaktion auf diese ausweglose Situation, ist die maßlose Gewalt; eine radikale, an die Wurzel gehende Brutalität, die den Zuschauer ebenso quält wie das Opfer auf der Leinwand.<br />
Hervorgehoben wird diese exzessive Gewaltdarstellung, durch die kurz aufflackernden Momente der Liebe und Zuneigung. Der Versuch des Menschen sich einem anderen zuzuwenden ist meist zum Scheitern verurteilt. Die Einsamkeit scheint unüberwindlich zu sein.<br />
Gerade diese vollständig, gründliche, harte, rücksichtslose Art eine Geschichte zu erzählen, macht den Film &#8216;Oldboy&#8217; zu einem wundervollen Film, der den Zuschauer noch länger in Gedanken begleiten wird.</p>
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		<title>Saw &#8211; Im Dickicht der Städte</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 15:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Horrorfilme, die bleiben einem im Gedächtnis, nicht wegen ihrer Handlung, der spektakulären Spezialeffekte, der brutalen und besonders blutigen Mordmethoden, sondern einfach weil sie eine Geschichte auf eine besondere Weise erzählen.
Eine Eigenschaft des Theaters ist es, dass in ihm Konflikte in ihrer elementarsten Form gezeigt werden können. Nur das Wichtige wird gezeigt, alles Weitere [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=102&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Es gibt Horrorfilme, die bleiben einem im Gedächtnis, nicht wegen ihrer Handlung, der spektakulären Spezialeffekte, der brutalen und besonders blutigen Mordmethoden, sondern einfach weil sie eine Geschichte auf eine besondere Weise erzählen.<span id="more-102"></span><br />
Eine Eigenschaft des Theaters ist es, dass in ihm Konflikte in ihrer elementarsten Form gezeigt werden können. Nur das Wichtige wird gezeigt, alles Weitere wird ausgeblendet. Die menschliche Natur kann auf diese Weise vollkommen ausgeleuchtet werden. Keinerlei Moral versperrt uns den Blick. Der reine Kampf ums Dasein kann hier gezeigt werden. Welche Motive, welche Kräfte sind am Werk, um unser Überleben zu sichern? Welche Qualen sind wir bereit in Kauf zu nehmen? Mit einem Skalpell schneiden wir ins Fleisch, um zu beobachten welche Reaktion erfolgen wird.<br />
In dem Film &#8216;<a href="http://german.imdb.com/title/tt0387564/" target="_blank">Saw</a>&#8216;, von James Wan, wird dieser Kampf um das Überleben, mit den ureigensten Mitteln des Theaters auf das eindrucksvollste erzählt. Mehrere Personen werden in einem perfiden Spiel gezeigt. Um zu überleben müssen sie ihre niedersten Ängste und ihre elementarsten Moralvorstellungen überwinden. Außer dem &#8216;Survival&#8217; Charakter ist dieses Spiel vollkommen sinnlos; der Überlebende soll sich seines Lebens bewußt werden, auf dass er dessen Wert zukünftig höher einzuschätzen weiß.<br />
Das Interessante an diesem Film ist welche Strategien die einzelnen Personen benutzen, um den Kampf für sich zu entscheiden. Die Auseinandersetzungsformen zwischen den Personen sind hier das einzig Wesentliche.<br />
In der Einleitung zu Bertold Brechts Theaterstück &#8216;Im Dickicht der Städte&#8217;, ist der folgende Satz zu lesen:</p>
<blockquote><p><em>Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf über die Motive dieses Kampfes, sondern beteiligen Sie sich an den menschlichen Einsätzen, beurteilen Sie unparteiisch die Kampfform der Gegner und lenken Sie ihr Interesse auf das Finish.</em></p></blockquote>
<p>Bertold Brecht war Zeit seines Lebens fasziniert vom Boxkampf. In dieser Art hat er das Stück &#8216;Im Dickicht der Städte&#8217; geschrieben. Zwei Kontrahenten bekämpfen sich, zwei Boxern gleich, ohne das jemals das Motiv für die Auseinandersetzung aufgezeigt wird. Vielmehr spielt die Art der  Konfrontation eine Rolle. Finten werden vorbereitet, Haken werden geschlagen, alles nur um zu kämpfen, um des Kampfes willen. Der Sieger erhält keinen weiteren Preis; das Überleben soll Entlohnung genug sein.<br />
Auf diese Weise betrachtet, kann man deutliche Parallelen zwischen dem Werk von Bertold Brecht und James Wan erkennen. Beide bauen eine Konstellation von Charakteren auf, die mit einer Urgewalt aufeinanderprallen. Wie bei einem Boxkampf, ist auch hier das Finish am interessantesten. Bei Brecht heißt es:</p>
<blockquote><p><em>Es ist viel abgefallen von uns, kaum die nackten Leiber sind übriggeblieben.</em></p></blockquote>
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		<title>H6 – Tagebuch eines Serienkillers</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 20:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es hat eine Weile gedauert, aber endlich ist der Horrorfilm-Club wieder zusammengekommen. Als Film wurde diesmal etwas spanisches serviert: H6 – Tagebuch eines Serienkillers.
In dem Film wird die Geschichte von Antonia Frau erzählt. In seiner Jugend hat Antonia seine Freundin in einem Anfall von rasender Eifersucht umgebracht. Nach dem verbüßen einer 25jährigen Haftstrafen, erbt der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=87&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Es hat eine Weile gedauert, aber endlich ist der Horrorfilm-Club wieder zusammengekommen. Als Film wurde diesmal etwas spanisches serviert: <a href="http://www.imdb.com/title/tt0455115/" target="_blank">H6 – Tagebuch eines Serienkillers</a>.<span id="more-87"></span><br />
In dem Film wird die Geschichte von Antonia Frau erzählt. In seiner Jugend hat Antonia seine Freundin in einem Anfall von rasender Eifersucht umgebracht. Nach dem verbüßen einer 25jährigen Haftstrafen, erbt der frisch entlassene ein ehemaliges Freudenhaus. Diese Hinterlassenschaft, einer ihm unbekannten Verwandten, deutet Antonia als ein Zeichen sich und die Welt zu verändern. Mit einer Frau zieht er in das Haus und versucht eine Familie zu gründen. Dies ist allerdings nur eine Fassade. In dem Hotelzimmer Nr.6 hält Antonia Prostituierte gefangen, um diese durch Qualen auf den rechten der Weg der Tugend zurückzuführen.<br />
Diese Grundeinstellung des Films hat mich stark an <a href="http://www.imdb.com/title/tt0075314/" target="_blank">Taxi Driver</a> erinnert. Tarifs Buckle hat die gleiche Phantasie die Stadt von all dem Dreck und Unrat zu reinigen (<em>„I think someone should just take this city and just&#8230; just flush it down the fuckin&#8217; toilet. “</em>). Doch dort wo die sakrale Gewalt in Taxi Driver endet, fängt der Spaß in H6 erst richtig an. Drogensüchtige, Prostituierte werden gequält, geschändet, gedemütigt, in Stücke zerteilt und die besten Teile an die Frau verfüttert. Alles aus den Gründen das böse auszutreiben und berühmt zu werden.<br />
Ich habe eine Weile über den Film nachgedacht. Bis jetzt macht das ganze aber noch keinen Sinn für mich. Es ist ein ziemlich dämlicher Gewaltfilm, der in keinster Weise an die alte Tradition von spanischen Horrorfilmen anknüpfen kann (Die Nacht der reitenden Leichen, etc.). Es wird wohl Zeit sich mal wieder einen dieser Filme anzuschauen. Anyway&#8230; wer auf zerhackte Frauen steht soll sich H6 anschauen. Das einzig positive an dem Film ist, sein doch recht unvorhersehbares Ende. Doch mehr wird hier nicht verraten.</p>
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		<title>Undead</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2007 20:24:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Längere Zeit habe ich nun in dieser Kategorie nichts mehr geschrieben. Letzte Woche habe ich mir aber mal wieder eine Genre typischen Film angeschaut. Dabei handelt es sich um den australischen Streifen &#8216;Undead&#8216;.
Dieser Film wird als die australische Antwort auf &#8216;Braindead&#8216; gehandelt. In einem Fischerdorf geht ein Kometenschwarm nieder, der einen außerirdischen Virus birgt. Dieser [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=76&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Längere Zeit habe ich nun in dieser Kategorie nichts mehr geschrieben. Letzte Woche habe ich mir aber mal wieder eine Genre typischen Film angeschaut. Dabei handelt es sich um den australischen Streifen &#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0339840/" target="_blank">Undead</a>&#8216;.<span id="more-76"></span><br />
Dieser Film wird als die australische Antwort auf &#8216;<a href="http://german.imdb.com/title/tt0103873/" target="_blank">Braindead</a>&#8216; gehandelt. In einem Fischerdorf geht ein Kometenschwarm nieder, der einen außerirdischen Virus birgt. Dieser verbreitet sich schnell und verwandelt alle Menschen, die mit ihm in Berührung kommen in Zombies. Nur eine Handvoll Menschen bleiben verschont. Nun beginnt der Kampf ums überleben. So einfach die Geschichte ist, so lustig ist sie auch umgesetzt.<br />
Bei diesem Film habe ich mal wieder gemerkt, wie faszinierend ich englische Dialekte finde. Der australische Dialekt ist sehr rauh aber auch sehr poetisch. Leider hatte die DVD keine Untertitel Funktion. So musste ich mich doch sehr anstrengen und genau zuhören. Alles habe ich nicht verstanden. Doch diese Art von Filmen erklären sich ja meist eh aus dem Kontext. Und der Witz liegt meines Erachtens doch sehr in der Sprache.<br />
Den Vergleich mit seinem amerikanischen Vorbild muss &#8216;Undead&#8217; nicht scheuen, weder von den Special Effects noch vom Spaßfaktor. Während der Dreharbeiten wurden 600 Liter Filmblut verarbeitet. &#8216;Braindead&#8217; galt in dieser Kategorie lange Zeit als Spitzenreiter. Die bekannten Zombieklassiker werden gekonnt persifliert. Aber selbst wenn man sich in der Materie nicht auskennt kann jeder auf seine Kosten kommen.<br />
Das Ende des Films ist nicht sonderlich überraschend, aber doch ganz amüsant. Obwohl ich am Anfang dem ganzen ein wenig kritisch gegenüberstand, habe ich mich am Ende gut unterhalten gefühlt. Also DVD ausleihen, einen Sixpack Fosters kaufen und dann den Film anschauen. Viel Spaß.</p>
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		<title>Der Verdacht &#8211; Hostel</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Feb 2007 19:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horrorfilm-Club]]></category>
		<category><![CDATA[Kino&Film]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt vor meinem Wohnzimmerfenster ist dunkel. Das karge Licht meiner Leselampe lässt die wild umhertanzenden Schneeflocken nur erahnen. Kalt ist es da draußen. Das Bild das Friedrich Dürrenmatt in dem Roman &#8216;Der Verdacht&#8217; von der Welt zeichnet ist genauso düster.
Das interessante an diesem Buch ist, das es vor gut fünfzig Jahren geschrieben wurde. Einige [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=50&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Welt vor meinem Wohnzimmerfenster ist dunkel. Das karge Licht meiner Leselampe lässt die wild umhertanzenden Schneeflocken nur erahnen. Kalt ist es da draußen. Das Bild das Friedrich Dürrenmatt in dem Roman &#8216;Der Verdacht&#8217; von der Welt zeichnet ist genauso düster.<span id="more-50"></span><br />
Das interessante an diesem Buch ist, das es vor gut fünfzig Jahren geschrieben wurde. Einige Teile der Geschichte erinnerten mich stark an den Film &#8216;Hostel&#8217;. Der Leser wird sich jetzt fragen, wie geht das denn? Doch die Intensität mit der Friedrich Dürenmatt die Foltermethoden des KZ Arztes Dr. Emmenberger beschreibt ist vergleichbar stark. Die düsteren Andeutungen entwickeln ihre grausame Kraft erst in der Vorstellungskraft des Lesers. Ähnliche Gefühle hatte ich bei dem Folterfilm von Eli Roth. Nur das bei Dürenmatt die Folter niemals Selbstzweck ist, sondern vielmehr ein Aufhänger für eine philosophische Diskussion über die Zeit nach Ende des Nationalsozialismus ist. Das ganze artet nicht in einen sinnlosen Gewaltporno aus. Hierbei beziehe ich mich auf die Definition des Begriffs Porno von Umberto Eco: <em>&#8222;Nun gibt es tatsächlich ein Kriterium, das zu entscheiden erlaubt, ob ein Film pornographisch ist oder nicht, und es beruht auf der Berechnung der Toten Zeit.(&#8230;) In Pornographischen Filmen wimmelt es von Leuten, die in Autos steigen und Kilometer um Kilometer fahren, von Paaren, die eine unglaubliche Zeit damit verbringen, sich in Hotels an der Rezeption einzuschreiben, von Herren, die minutenlang in aufwärtsfahrenden Aufzügen stehen, bevor sie endlich ins Zimmer gehen, von Mädchen, die allerlei Liköre schlürfen und mit Hemdchen und Spitzenhöschen herumtänzeln, ehe sie einander eingestehen, daß sie Sappho lieber als Don Juan mögen.“</em>(1). Diese Definition ist für den Film sehr passend. In der ersten Stunde passiert in dem Film so gut wie gar nichts. Alles was wir sehen ist eine Gruppe von Jugendlichen, die sich am Leben erfreuen und eine Party nach der anderen feiern, um sich nebenher an ihren Geschlechtsorganen zu erfreuen. Die dauerhafte Darstellung von Sex (in unserem Beispiel die Gewalt) wäre für den Zuschauer auch gar nicht aushaltbar, so Eco weiter. Außerdem benötige man das &#8216;normale&#8217; als Hintergrundfolie, damit die &#8216;Übertretung&#8217; deutlicher hervortritt. Doch das normale ist die denkbar schwierigste Kategorie, die es darzustellen gilt. Hieran scheitert auch der Film &#8216;Hostel&#8217;. Nicht die explizite Darstellung der Gewalt ist das Problem, sondern das langweilige Ausbreitung des banalen. Die einzelnen Charaktere verkommen zu Typen, diese werden dann zu Puppen die sinnlos zu Tode gefoltert werden. Aus dieser Argumentation heraus halte ich es für angebracht die Formulierung &#8216;Gewaltporno&#8217; zu gebrauchen.<br />
In dem Buch &#8216;Der Verdacht&#8217; von Friedrich Dürenmatt geht es um den Zweikampf Zweier Männer, die eine unterschiedliche Weltanschauung und einen unterschiedlichen Glauben besitzen. Der Glaube an die Freiheit, aus der sich das Recht ergibt den Menschen zu foltern und zu töten, steht gegen eine humanistische Weltsicht. Die Gewalt, die Darstellung menschlichen Leidens, die Hilflosigkeit der Opfer, der sich daran ergötzende Dr. Emmenberger sollen eine Geisteshaltung illustrieren. Nichts geschieht aus reinem Selbstzweck.<br />
Der Schnee wirbelt immer noch in großen Flocken vor meinem Fenster herum. Die Geschichte ist zu einem guten Ende gekommen. Ein wenig verstört bleibt der Leser zurück. Lange werden meine Gedanken um dieses Buch kreisen. Eine &#8216;einfache&#8217; Geschichte fesselt mich mehr als ein belangloser Horrorfilm.</p>
<p class="sdfootnote">(1) Eco, Umberto: Wie man einen Pornofilm erkennt, in Wie man mit einem Lachs verreist und andere Nützliche Ratschläge; München, Wien 1993, S. 151-152.</p>
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		<title>#1: Cabin Fever</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 13:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horrorfilm-Club]]></category>
		<category><![CDATA[Kino&Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag hat zum ersten Mal der harte Kern unseres neu gegründeten Horrorfilm-Clubs getagt. Wir haben uns vorgenommen in unregelmäßigen Abständen Klassiker und Neuheiten des Horrorfilm Genres zu sichten, um diese dann zu bewerten. Der erste Film den wir gesehen haben war &#8216;Hostel&#8217;. Nun wollten wir uns den ersten Film von Eli Roth anschauen.
&#8216;Cabin Fever&#8216; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=43&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Am Freitag hat zum ersten Mal der harte Kern unseres neu gegründeten Horrorfilm-Clubs getagt. Wir haben uns vorgenommen in unregelmäßigen Abständen Klassiker und Neuheiten des Horrorfilm Genres zu sichten, um diese dann zu bewerten. Der erste Film den wir gesehen haben war &#8216;Hostel&#8217;. Nun wollten wir uns den ersten Film von Eli Roth anschauen.<br />
&#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0303816/" target="_blank">Cabin Fever</a>&#8216; ist ein sehr blutiger Film.<span id="more-43"></span><br />
Eine Gruppe von College Studenten möchte ihren Semesterabschluß in einer Hütte in den Bergen feiern. Kaum dort angekommen treffen sie auf einen &#8216;Eingeborenen&#8217;, der an einer seltsamen Krankheit leidet. Unsere Freunde verjagen den Fremden, aus Furcht sich anzustecken. Aber natürlich erkrankt ein Mitglied der Gruppe. Irgendein Fleischfressender Bakterienstamm löst eine von den Frauen auf. In der Einsamkeit erweist sich die Suche nach Hilfe als schwierig. Die Angst vor einer möglichen Ansteckung schürt die Spannungen in der Gruppe. Obendrein werden die anderen Einheimischen eine Gefahr, die das Problem der Krankheit auf ihre Art &#8216;lösen&#8217; wollen.<br />
Dies ist der zweite Film von Regisseur Eli Roth den ich nun gesehen habe. Wie bei &#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0450278/" target="_blank">Hostel</a>&#8216;, ist dieser Film nach dem gleichen Grundmuster aufgezogen. Eine Gruppe von jungen Leuten möchte Spaß haben. Ein paar machen sich nackig, ums sich dann ein wenig an Ihren Geschlechtsorganen zu erfreuen. Woraufhin einer nach dem anderen, die schmerzhafte mehr oder minder lange und blutige Reise ins Jenseits antritt. Dieser Plot wäre ja noch okay, wenn das Ganze nicht noch durchzogen wäre von logischen Fehlern. Die Gruppe lässt jede nur erdenkliche Möglichkeit zur Flucht ungenutzt. Stattdessen hocken sie lieber in der kleinen Hütte und gehen sich gegenseitig an die Gurgel.<br />
Am Ende des Films kommt gibt es noch die zu erwartende Anspielung an den besten Film der Hillbilly Thematik, &#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0068473/" target="_blank">Deliverance</a>&#8216;. Schaut Euch lieber diesen Film an.<br />
Der nächste Film steht noch nicht fest. Mehr dazu aber an dieser Stelle&#8230;</p>
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		<title>Hostel</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 17:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horrorfilm-Club]]></category>
		<category><![CDATA[Kino&Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe zu, großes Kino habe ich nicht erwartet. Einfach etwas Unterhaltung nach einem langen Arbeitstag. Doch was ich dann bei dem Film &#8216;Hostel&#8216; erlebte, hat mich aus diversen Gründen länger beschäftigt als mir lieb war. Selten habe ich einen langweiligeren Film gesehen, der so intensiv mit den menschlichen Urinstinkten der Angst und des Voyeurismus [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=30&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich gebe zu, großes Kino habe ich nicht erwartet. Einfach etwas Unterhaltung nach einem langen Arbeitstag. Doch was ich dann bei dem Film &#8216;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hostel_(Film)" target="_blank">Hostel</a>&#8216; erlebte, hat mich aus diversen Gründen länger beschäftigt als mir lieb war. Selten habe ich einen langweiligeren Film gesehen, der so intensiv mit den menschlichen Urinstinkten der Angst und des Voyeurismus gespielt hat. Dabei werden alle nur erdenklichen Vorurteile bedient, um eine doch sehr krude Story zusammenzuschustern. Den Inhalt des Films möchte ich hier nicht wiedergeben(dafür siehe Wikipedia), sondern einfach ein paar meiner Gedanken zu diesem Film wiedergeben.<span id="more-30"></span><br />
Die sich im Hirn festhakenden Vorurteile, sind das fatalste an diesem Film. Die Slowenen werden allesamt als brutale, dumpfe geldgierige Kriminelle dargestellt. Hier greift das gleiche Prinzip wie bei dem Film &#8216;Wag the dog&#8217;. Auch hier wird als Ort der Handlung ein Land gewählt, das wahrscheinlich noch nie ein Amerikaner gesehen hat. Ein realer Ort wird als ein Niemandsland benutzt in dem alle Ängste und Vorurteile projiziert werden können. Das es diesen Ort in der Realität tatsächlich gibt ist vollkommen uninteressant. Die Menschen werden einzig allein für die &#8216;Vorstellung&#8217; von etwas benutzt. Dies allein ist noch nicht mal so schlimm. Erschreckend ist viel­mehr, das alle vorkommenden Charaktere strikt eindimensional sind. Der Regisseur (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eli_Roth" target="_blank">Eli Roth</a>)beschränkt sich einzig darauf die Folterszenen aneinanderzureihen. Dies geschieht ohne eine wahre Hinterfragung der Gründe.<br />
Hier bin ich an einem weiteren Punkt angekommen. Die Folterszenen sind genauso eindimensional aufgezogen wie der ganze Film. Es wird sich einzig darauf beschränkt, mit dem Holzhammer zuzu­schlagen. Die Subtilität ist vollkommen verloren gegangen. Die Charaktere hatten Anlagen, aus denen man bessere und erschreckendere Szenen hätte machen können. Doch dies wurde alles in zuviel Blut ertränkt.<br />
Mein Fazit ist, es gibt halt immer noch keine bessere Folterszene als in dem Film &#8216;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Marathon-Mann" target="_blank">Der Marathon-Mann</a>&#8216; (Danach wollte ich erst mal nicht mehr zum Zahnarzt). Über eine Handlung verfügt dieser Thriller dagegen auch noch. Wer sich 60 Minuten Langeweile, gepaart mit ein Paar ekligen Szenen in denen Menschen zersägt, erschlagen, erschossen, vom Auto überfahren, mit dem Schneidbrenner zerschnitten und sonst wie kaputt gemacht werden, soll sich diesen Film anschauen.</p>
<p>PS Hier hilft auch der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quentin_Tarantino" target="_blank">Quentin Tarantino</a> als Produzent nicht mehr (Sorry!!!)</p>
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