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	<title>Bastyan &#187; Kino&amp;Film</title>
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		<title>Bastyan &#187; Kino&amp;Film</title>
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		<title>Lost in Translation</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 14:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Ereignisse im Leben über die sollte man nur berichten, wenn seitdem schon eine gewisse Zeit verstrichen ist. Jetzt am Samstag Abend ist mir so etwas passiert. Ich hatte keine Lust in meinem Buch zu lesen, das TV-Programm gab auch nichts ordentliches her, also habe ich mir einen Film aus meiner spärlichen DVD Sammlung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=138&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Es gibt Ereignisse im Leben über die sollte man nur berichten, wenn seitdem schon eine gewisse Zeit verstrichen ist. Jetzt am Samstag Abend ist mir so etwas passiert. Ich hatte keine Lust in meinem Buch zu lesen, das TV-Programm gab auch nichts ordentliches her, also habe ich mir einen Film aus meiner spärlichen DVD Sammlung gekramt. Meine Wahl fiel auf &#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0335266/" target="_blank">Lost in Translation</a>&#8216; von Sofia Coppola.<span id="more-138"></span><br />
Gleich zu Beginn des Films fährt der alternde Schauspieler Bob Harris an einer Suntory Whiskey Reklame vorbei. Dies erinnerte mich daran, das sich noch eine Flasche Maker&#8217;s Mark in meinem Spirituosenschränkchen befand. Einen Film über Whiskey kann man doch wirklich nur genießen, wenn man sich dazu einen edlen Tropfen genehmigt. Also Glas gefüllt und auf sich selbst angestoßen. Kampai. Die melancholische Geschichte, der Whiskey trinkende Hauptdarsteller, der Drang sich selbst zuzuprosten, all das sind gute gute Gründe das einmal ausgetrunkene Glas nie lange leer zu lassen. Desto betrunkener ich wurde desto besser konnte ich den Film verstehen. Nein, das ist das falsche Wort. Je mehr mein Verstand ausgeschaltet wurde, desto besser konnte ich mich in den Film einfühlen. Ich sitze in einer einsamen, dunklen Wohnung und schaue in eine genau so einsame Welt. Die Beziehungen der Menschen untereinander sind oberflächlich; Ehen bestehen eigentlich nur aus rituellen Handlungen. Dabei ist der Mensch zu tiefen, ehrlichen Gefühlen und darauf basierenden Freundschaften fähig. Dies zeigt einem dieser Film. Dabei wird er aber nie kitschig oder schlimmer schmalzig, sondern zeigt einfach Menschen die versuchen in ihrem Leben glücklich zu werden.<br />
Am Ende des Films habe ich noch mal mein Glas erhoben – Kampai; Auf Freundschaft und die wahre Liebe. Was sagt man nicht alles sagt, wenn man betrunken ist.</p>
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		<title>Angst essen Seele auf</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 18:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der durchschnittliche US-Amerikaner scheint nicht sonderlich an ausgiebigen Auslandsreisen interessiert zu sein. Laut US-Statistik besitzen &#8216;nur&#8217; 15 Prozent der Amerikaner einen Reisepass. Diese Zahlen sind auf den ersten Blick nicht sonderlich interessant, korrelieren aber mit dem Phänomen, dass in immer mehr amerikanischen Filmproduktionen (Hostel, Hostel 2, Turistas) das Ausland als Bedrohung dargestellt wird.
Hinter der Fassade [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=130&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der durchschnittliche US-Amerikaner scheint nicht sonderlich an ausgiebigen Auslandsreisen interessiert zu sein. Laut US-Statistik besitzen &#8216;nur&#8217; 15 Prozent der Amerikaner einen Reisepass. Diese Zahlen sind auf den ersten Blick nicht sonderlich interessant, korrelieren aber mit dem Phänomen, dass in immer mehr amerikanischen Filmproduktionen (<a href="http://german.imdb.com/title/tt0450278/" target="_blank">Hostel</a>, <a href="http://german.imdb.com/title/tt0498353/" target="_blank">Hostel 2</a>, <a href="http://german.imdb.com/title/tt0454970/" target="_blank">Turistas</a>) das Ausland als Bedrohung dargestellt wird.<span id="more-130"></span><br />
Hinter der Fassade eines idyllischen Urlaubsortes lauert das pure Grauen. Die meist jugendlichen Reisenden werden größtenteils aus Spaß ausgeraubt, gequält, gefoltert, ermordet oder einfach als unfreiwillige Organspender mißbraucht. Ein Grundmuster, das in diesen Filmen immer wieder vorkommt, lautet: Alles was passiert, geschieht nur aus dem einfachen Grund, weil die amerikanischen Touristen nicht zuhause bleiben wollen/können. Aus Abenteuerlust, auf der Suche nach dem Nervenkitzel bereisen sie die Welt. Anstelle von freundlichen, hilfsbereiten Menschen lauern hinter jeder Straßenecke &#8211; die Machete stets griffbereit &#8211; die meuchelnden Einheimischen. Erst einmal zerhackt und irgendwo verscharrt, bleibt meist nur der Reisepass übrig. Dieser verschwindet dann als Symbol der Mahnung in irgendeinem Schrank, der vor Pässen aller möglichen Nationalitäten nur so überquillt. Einige Wenige überleben den Trip und geben dann den gutgemeinten Rat an ihre Landsleute weiter: Bleibt besser zuhause!<br />
Das Reisen kann eine der grundlegendsten Erfahrungen des Menschen sein. Aus seinem Alltag herausgerissen, wird er mit den unterschiedlichsten Ländern, Kulturen, Menschen konfrontiert. Dabei wird der Reisende durch all die Begegnungen mit fremden Dingen &#8211; auf sich selbst zurückgeworfen. Die Konfrontation mit sich selbst verändert den Blick auf sein eigenes Leben, vielleicht sogar auf sein eigenes Land.<br />
Die Angst ist das beste Mittel einen solchen Austausch zu verhindern, sei es nun die Furcht vor Krankheit, Verbrechen oder Naturkatastrophen. Diese Angst beginnt an einem zu knabbern. Auf diesem Nährboden der Ungewissheit können Vorurteile besonders gut gedeihen. Fremdheit wird immer mehr zu einem Synonym für böse, schlecht, gefährlich usw&#8230; Eine verständliche Reaktion auf diese Gefühle ist es, sich einzuigeln. Die Reise ins Ausland ist gefährlich, also bleibe ich zuhause. Doch was ist mit den Ausländern, die zu uns ins Land wollen? Sind diese nicht auch gefährlich? Hierdurch kommt es zu einem fatalen Wechselspiel. Reiseangst und die Angst vor Reisenden bedingen sich-. Eine xenophobe Gesellschaft entsteht, deren Mitglieder sich eine Kette aus Angst geschmiedet haben. Filme wie die oben genannten verstärken diese Verbindung immer weiter.<br />
Der einzige Weg aus diesem Dilemma ist es, wenn die Amerikaner beginnen würden, sich selbst und ihren Kontinent zu erkunden. Damit meine ich aber nicht &#8211; ausschließlich ihr eigenes Land, sondern vielmehr den gesamten amerikanischen Kontinent. So nah liegen die Länder in Mittel- und Südamerika und doch scheinen sie jedem einzelnen US-Amerikaner so fern. Politisch und menschlich können die Meinungen über Che Guevara geteilt sein, doch er hat zumindest versucht seinen Kontinent kennenzulernen. Die Amerikaner sollten sich lieber &#8216;<a href="http://german.imdb.com/title/tt0318462/" target="_blank">The motorcycle Diaries</a>&#8216; anstelle von &#8216;Turistas&#8217; anschauen. Dann wagen sie vielleicht einen Schritt in die weite Welt hinaus.</p>
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		<title>Zabriskie Point</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 16:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei &#8216;Zabriski Point&#8217; handelt es sich um einen Film, dessen  Regisseur  versucht hat, dem Zuschauer die Vereinigten Staaten von Amerika aus seiner Sicht zu erklären. Es gibt noch mehr Beispiele für europäische Filmemacher, die sich an der weiten Thematik USA abgearbeitet haben. Dies geschieht oft auf einer bewußt sehr unausgewogenen Weise. Lars von [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=126&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Bei &#8216;Zabriski Point&#8217; handelt es sich um einen Film, dessen  Regisseur  versucht hat, dem Zuschauer die Vereinigten Staaten von Amerika aus seiner Sicht zu erklären. Es gibt noch mehr Beispiele für europäische Filmemacher, die sich an der weiten Thematik USA abgearbeitet haben. Dies geschieht oft auf einer bewußt sehr unausgewogenen Weise. Lars von Trier z.B. hat vor dem Arbeitsbeginn  seiner Amerika Trilogie selber nie das Land-der-unbegrenzten-Möglichkeiten besucht. Ähnlich verhält es sich bei Michelangelo Antonioni. Zwar hat er das Land selber besucht, jedoch ist von der ersten Filmminuten sein linker Betrachtungswinkel klar. Durch diese gewählte Rolle, ist der Film sehr stark durch den Blick eines Außenseiters geprägt.<span id="more-126"></span><br />
Das bringt mich zu dem zweiten Punkt, der mir an dem Film &#8216;Zabriskie Point&#8217; aufgefallen ist. Die Diskrepanz zwischen den sehr ausdrucksstarken Bildern und den banalen nichtssagenden, zum Teil dummen Dialogen ist frappierend. Am tiefsten beeindruckt haben mich hier die weiten menschenleeren Landstriche, minutenlange Kamerafahrten durch die faszinierende amerikanische Wüste. Ein Ort voller symbolischer Kraft, an den Menschen kommen, die dabei sind, mit ihrer Vergangenheit zu brechen, aber noch keinen Weg in die Zukunft gefunden haben. Aber eigentlich ist das auch egal. An diesem Ort findet man immer einen Menschen, mit dem die Träume und Visionen geteilt werden können. Der Clash zwischen Realität und den eigenen Wünschen ist nicht weit.<br />
Die Bilder sind sehr schön und werden eigentlich nur von den manchmal etwas nervenden Dialogen getrübt. Gelegentlich konnte ich mir ein kleines schmunzeln nicht verkneifen: Wenn z.B. der Protagonist in rasendem Sturzflug mit einem geklauten Flugzeug über dem Kopf seiner zukünftigen Bekanntschaft hin- und herfliegt und der Frau nichts besseres einfällt als: „Der ist ja irre, der Kerl!“ Das Ganze in einem leicht debilen Tonfall.<br />
Diese Kombination aus faszinierenden Bilder und einfältigen Dialogen macht aber auch einen gewissen Reiz aus. Näher kann ich ihn im Moment nicht beschreiben, aber vielleicht fällt mir zu einem späterem Zeitpunkt noch was ein&#8230;</p>
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		<title>Irina Palm</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 12:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Filme und Theaterstücke des neuen britischen Realismus sind mitunter nur schwer zu ertragen. Anstelle von fröhlichen, jungen Menschen wird der tiefe Schnitt ins Fleisch gezeigt. Es gibt keinerlei Beschwichtigungsversuche. Niemand wendet sich beschämt ab, wenn das Blut zu fließen beginnt. Die Kamera dokumentiert stoisch das Geschehen. Der Film &#8216;Irina Palm&#8217; ist der neueste Vertreter [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=114&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Filme und Theaterstücke des neuen britischen Realismus sind mitunter nur schwer zu ertragen. Anstelle von fröhlichen, jungen Menschen wird der tiefe Schnitt ins Fleisch gezeigt. Es gibt keinerlei Beschwichtigungsversuche. Niemand wendet sich beschämt ab, wenn das Blut zu fließen beginnt. Die Kamera dokumentiert stoisch das Geschehen. Der Film &#8216;Irina Palm&#8217; ist der neueste Vertreter dieser Gattung.<span id="more-114"></span><br />
Jeder Film kommuniziert seinen Inhalt auf eine spezifische Art und Weise. Wird die Geschichte mehr über die Bilder oder über die Dialoge vorangetrieben? Oftmals ist es eine Mischung aus beidem, die aber ein Unikat ist. Der Film &#8216;Irina Palm&#8217; besticht durch seine wunderschönen, traurigen Bilder. Der kalte Wind, der Maggie ins Gesicht bläst, wenn sie einsam durch die Vorstadtwelt geht, weht direkt bis in den Zuschauerraum hinein. Ohne unnötige Schnörkel, lässt sich die Tragik des Augenblicks, in einigen wenigen raumgreifenden Bildern erkennen. Dabei wird keine Idylle aufgebaut, keine Heldin wird gezeigt, keine Person, mit der sich zu identifizieren sowieso nie gelingt. Vielmehr werden soziale Strukturen dargestellt, die sich immer öfter in unserer Gesellschaft beobachten lassen. Wer die Augen nicht verschließt, wird diese Bilder jeden Tag sehen können.<br />
Die Filme des britischen Realismus sollen verstörend sein, aber niemals zerstörerisch. Sie sind meist brutal, aber niemals ohne Hoffnung. Unzählige Beispiele ließen sich hier aufzählen. Ken Loach ist mit seinen Filmen ein starker Vertreter dieses Genre. In dem Film &#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0380366/" target="_blank">Ae Fond Kiss</a>&#8216; wird die schwierige Alltagswelt Pakistanischer Einwanderer beschrieben, die noch immer nicht richtig in die englische Gesellschaft integriert wurden. In Filmen (&#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0119164/" target="_blank">The Full Monty</a>&#8216;, &#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0151691/" target="_blank">My Name Is Joe</a>&#8216;, &#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0337909/" target="_blank">Calender Girls</a>&#8216;) von Ken Loach oder anderen Regisseuren, wird die oftmals brutale soziale Realität gezeigt. Dies geschieht mit einer humoristischen Leichtigkeit, mit der die tragischen Momente noch stärker zur Geltung kommen. Im Gegensatz dazu suggerieren die tumben Teenykomödien, die jährlich in immer neuen Versionen die Kinos überfluten, eine Welt, der man nicht entfliehen kann. Durch die totale Austauschbarkeit der Szenarien mutiert ihrer stumpfe Heiterkeit zu einer Hölle.<br />
Bei dem in den englischen Filmen oft vorhandenen schwarzen Humor, bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Am Ende bleibt nichts mehr übrig. Meist sind die Personen in ihrer Einsamkeit und in ihrem Schmerz gefangen. Aber die hoffnungslosesten Geschichten haben den schönsten Silberstreif am Horizont. Die britische Dramatikerin Sarah Kane hat ihr brutalstes Stück &#8216;<a href="http://www.rowohlt-theaterverlag.de/sixcms/detail.php?id=72381" target="_blank">Gesäubert</a>&#8216; (Cleansed), in einem Interview als Ausdruck der größten Hoffnung beschrieben. Die Menschen werden vernichtet, zeigen in diesem Moment das größte Mitgefühl füreinander. Eine brutale Welt, die die Saat für eine Besserung bereits in sich trägt. Diese Eigenschaft haben diese Werke mit dem Film &#8216;Irina Palm&#8217; gemein.</p>
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		<title>Death Proof</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 18:37:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es sieht immer ein wenig Blöd aus, wenn man bei einem brillant ausgedachten und gut erzähltem Witz als einziger lacht, weil die Zuhörer die Pointe nicht verstanden haben. Ein Idee oder eine Geschichte zu beschreiben, die sich vorerst im eigenen Kopf befindet, ist nicht einfach. Alle Details sind vor dem geistigen Auge präsent: die Stimmungen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=110&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Es sieht immer ein wenig Blöd aus, wenn man bei einem brillant ausgedachten und gut erzähltem Witz als einziger lacht, weil die Zuhörer die Pointe nicht verstanden haben. Ein Idee oder eine Geschichte zu beschreiben, die sich vorerst im eigenen Kopf befindet, ist nicht einfach. Alle Details sind vor dem geistigen Auge präsent: die Stimmungen und Gefühle, aber auch die Querverweise die damit verbunden sind. Doch wie können diese Dinge beschrieben werden? Wie kann das Empfundene gezeichnet werden? Wahrscheinlich nicht! Durch Worte/Bilder kann man aber versuchen dem Publikum einen Einblick in seine Gedankenwelt zu geben. Doch Vorsicht ist geboten. Schnell können diese Gedankenspaziergänge zu verworren, die Anspielungen zu diffus  werden. Die Komposition ist gelungen, die Bilder sind stilvoll schön, doch der Subtext ist  vollkommen verloren gegangen. Diesem Dilemma ist Quentin Tarantino in seinem neuen Film &#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt1028528/" target="_blank">Death Proof</a>&#8216; aufgesessen.<span id="more-110"></span><br />
Querverweise und Filmzitate sind eine schöne Sache. Gerne werde ich an Sequenzen aus anderen Filmen erinnert, die kunstvoll aufgenommen und dann in etwas ganz Anderes, Unvorhergesehenes verändert wurden. Diese Zitate übernehmen die gleiche Funktion wie der Einsatz von Musik; Emotionen sollen erzeugt werden. Durch das Aufflackern einer Erinnerung wird gleichzeitig ein Subtext transportiert, der in die neue Handlung mit einfließt. Blöd nur, wenn keiner die kunstvoll versteckten Rätsel zu entschlüsseln vermag, man selber aber vor so vielen tollen Einfällen &#8216;überkocht&#8217;. Dann verkommt das ganze ein wenig zum geistigen Onanieren in der Öffentlichkeit.<br />
Ein weiteres Problem ist, dass diese Zitate in den meisten Fällen nichts weiter transportieren als sich selbst. Die einmal aufgenommenen Bilder finden keine weitere Verwendung. Halb verdaut werden die Vorlagen in ein neues Gewand gepresst. So z.B. die Kühlerhaubenfigur aus dem Trucker Film &#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0077369/" target="_blank">Convoy</a>&#8216;. Welchen Sinn macht dieser Querverweis auf &#8216;Rubber Duck&#8217;? Keinen! Es ist halt nur ein nettes, aber sinnloses Accessoire. Auch hier wird Tarantino wieder König Onan gleich; er mag wohl der einzige sein, der sich an seinen lustigen Einfällen erfreut. Aber wenn er sich einen runterholen möchte, sollte er dies lieber zu Hause tun.<br />
Was mich wirklich an dem Film &#8216;Death Proof&#8217; erschreckt hat, ist die Qualität der Dialoge! Selten habe ich bei Tarantino so lahme und verquatschte Unterhaltungen gesehen. Die Frauen reden über Dies und Das, aber meistens doch immer über das Gleiche. Dadurch werden in dem Film einige Längen erzeugt.<br />
Die US-Laufzeit von ca. 90 Minuten hätte wahrscheinlich vollkommen ausgereicht. So muss ich doch gestehen, dass ich mich an einigen Stellen, der ca. 30 Minuten längeren &#8216;Internationalen Fassung, ein wenig gelangweilt habe. Die Lap-Dance und die Schwarz-Weiß Szenen hätten nicht so ausführlich sein müssen.<br />
Nach meinen kritischen Ausführungen, komme ich nicht darum herum anzumerken, dass es sich hier um ein Jammern auf hohem Niveau handelt. Auch wenn vieles nicht so gelungen ist, macht der Film einen höllischen Spaß. Es hat sich gelohnt diesen Film im Kino zu sehen! <em>Ladies, we&#8217;re gonna have some fun!</em></p>
<p>PS Quentin, bitte lass das mit der Schauspielerei und trink lieber weiter Chartreuse&#8230;</p>
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		<title>Oldboy</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 11:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horrorfilm-Club]]></category>
		<category><![CDATA[Kino&Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Duden Fremdwörterbuch verzeichnet unter dem Eintrag radikal folgendes:
radikal (lat.fr.: „an die Wurzel gehend“): 1. a) bis auf die Wurzel gehend, vollständig, gründlich u. ohne Rücksichtnahme; b) hart, rücksichtslos. 2. einen politischen od. weltanschaulichen Radikalismus vertretend.
Mit keinem anderem Wort lässt sich der Film &#8216;Oldboy&#8216; von Regisseur Chan-wook Park treffender beschreiben. Die Geschichte wird auf eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=108&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Das Duden Fremdwörterbuch verzeichnet unter dem Eintrag radikal folgendes:</p>
<blockquote><p><strong>radikal</strong> (lat.fr.: „an die Wurzel gehend“): 1. a) bis auf die Wurzel gehend, vollständig, gründlich u. ohne Rücksichtnahme; b) hart, rücksichtslos. 2. einen politischen od. weltanschaulichen Radikalismus vertretend.<span id="more-108"></span></p></blockquote>
<p>Mit keinem anderem Wort lässt sich der Film &#8216;<a href="http://german.imdb.com/title/tt0364569/" target="_blank">Oldboy</a>&#8216; von Regisseur Chan-wook Park treffender beschreiben. Die Geschichte wird auf eine konsequent kompromißlose Weise erzählt. Der Mensch wird in einer leuchtend, kalten, film-noir Welt gezeigt, in der er vollkommen auf sich selbst zurückgeworfen ist.<br />
Brutale Einsamkeit und ein Mangel an Verständnis für die Dinge, die um ihn herum geschehen,  sind die Folge. Auf der anderen Seite, gibt es den Drang, das der Mensch die Welt versteht, die Zusammenhänge begreift und die Kausalitäten erkennt. In diesem Spannungsbogen zwischen &#8216;Nichtwissen&#8217; und dem Drang zur Erkenntnis wird der Einzelne zerrieben. Die einzige Reaktion auf diese ausweglose Situation, ist die maßlose Gewalt; eine radikale, an die Wurzel gehende Brutalität, die den Zuschauer ebenso quält wie das Opfer auf der Leinwand.<br />
Hervorgehoben wird diese exzessive Gewaltdarstellung, durch die kurz aufflackernden Momente der Liebe und Zuneigung. Der Versuch des Menschen sich einem anderen zuzuwenden ist meist zum Scheitern verurteilt. Die Einsamkeit scheint unüberwindlich zu sein.<br />
Gerade diese vollständig, gründliche, harte, rücksichtslose Art eine Geschichte zu erzählen, macht den Film &#8216;Oldboy&#8217; zu einem wundervollen Film, der den Zuschauer noch länger in Gedanken begleiten wird.</p>
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		<title>Saw &#8211; Im Dickicht der Städte</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 15:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horrorfilm-Club]]></category>
		<category><![CDATA[Kino&Film]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Horrorfilme, die bleiben einem im Gedächtnis, nicht wegen ihrer Handlung, der spektakulären Spezialeffekte, der brutalen und besonders blutigen Mordmethoden, sondern einfach weil sie eine Geschichte auf eine besondere Weise erzählen.
Eine Eigenschaft des Theaters ist es, dass in ihm Konflikte in ihrer elementarsten Form gezeigt werden können. Nur das Wichtige wird gezeigt, alles Weitere [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=102&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Es gibt Horrorfilme, die bleiben einem im Gedächtnis, nicht wegen ihrer Handlung, der spektakulären Spezialeffekte, der brutalen und besonders blutigen Mordmethoden, sondern einfach weil sie eine Geschichte auf eine besondere Weise erzählen.<span id="more-102"></span><br />
Eine Eigenschaft des Theaters ist es, dass in ihm Konflikte in ihrer elementarsten Form gezeigt werden können. Nur das Wichtige wird gezeigt, alles Weitere wird ausgeblendet. Die menschliche Natur kann auf diese Weise vollkommen ausgeleuchtet werden. Keinerlei Moral versperrt uns den Blick. Der reine Kampf ums Dasein kann hier gezeigt werden. Welche Motive, welche Kräfte sind am Werk, um unser Überleben zu sichern? Welche Qualen sind wir bereit in Kauf zu nehmen? Mit einem Skalpell schneiden wir ins Fleisch, um zu beobachten welche Reaktion erfolgen wird.<br />
In dem Film &#8216;<a href="http://german.imdb.com/title/tt0387564/" target="_blank">Saw</a>&#8216;, von James Wan, wird dieser Kampf um das Überleben, mit den ureigensten Mitteln des Theaters auf das eindrucksvollste erzählt. Mehrere Personen werden in einem perfiden Spiel gezeigt. Um zu überleben müssen sie ihre niedersten Ängste und ihre elementarsten Moralvorstellungen überwinden. Außer dem &#8216;Survival&#8217; Charakter ist dieses Spiel vollkommen sinnlos; der Überlebende soll sich seines Lebens bewußt werden, auf dass er dessen Wert zukünftig höher einzuschätzen weiß.<br />
Das Interessante an diesem Film ist welche Strategien die einzelnen Personen benutzen, um den Kampf für sich zu entscheiden. Die Auseinandersetzungsformen zwischen den Personen sind hier das einzig Wesentliche.<br />
In der Einleitung zu Bertold Brechts Theaterstück &#8216;Im Dickicht der Städte&#8217;, ist der folgende Satz zu lesen:</p>
<blockquote><p><em>Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf über die Motive dieses Kampfes, sondern beteiligen Sie sich an den menschlichen Einsätzen, beurteilen Sie unparteiisch die Kampfform der Gegner und lenken Sie ihr Interesse auf das Finish.</em></p></blockquote>
<p>Bertold Brecht war Zeit seines Lebens fasziniert vom Boxkampf. In dieser Art hat er das Stück &#8216;Im Dickicht der Städte&#8217; geschrieben. Zwei Kontrahenten bekämpfen sich, zwei Boxern gleich, ohne das jemals das Motiv für die Auseinandersetzung aufgezeigt wird. Vielmehr spielt die Art der  Konfrontation eine Rolle. Finten werden vorbereitet, Haken werden geschlagen, alles nur um zu kämpfen, um des Kampfes willen. Der Sieger erhält keinen weiteren Preis; das Überleben soll Entlohnung genug sein.<br />
Auf diese Weise betrachtet, kann man deutliche Parallelen zwischen dem Werk von Bertold Brecht und James Wan erkennen. Beide bauen eine Konstellation von Charakteren auf, die mit einer Urgewalt aufeinanderprallen. Wie bei einem Boxkampf, ist auch hier das Finish am interessantesten. Bei Brecht heißt es:</p>
<blockquote><p><em>Es ist viel abgefallen von uns, kaum die nackten Leiber sind übriggeblieben.</em></p></blockquote>
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		<title>H6 – Tagebuch eines Serienkillers</title>
		<link>http://bastyan.wordpress.com/2007/06/27/h6-%e2%80%93-tagebuch-eines-serienbildes/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 20:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horrorfilm-Club]]></category>
		<category><![CDATA[Kino&Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat eine Weile gedauert, aber endlich ist der Horrorfilm-Club wieder zusammengekommen. Als Film wurde diesmal etwas spanisches serviert: H6 – Tagebuch eines Serienkillers.
In dem Film wird die Geschichte von Antonia Frau erzählt. In seiner Jugend hat Antonia seine Freundin in einem Anfall von rasender Eifersucht umgebracht. Nach dem verbüßen einer 25jährigen Haftstrafen, erbt der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=87&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Es hat eine Weile gedauert, aber endlich ist der Horrorfilm-Club wieder zusammengekommen. Als Film wurde diesmal etwas spanisches serviert: <a href="http://www.imdb.com/title/tt0455115/" target="_blank">H6 – Tagebuch eines Serienkillers</a>.<span id="more-87"></span><br />
In dem Film wird die Geschichte von Antonia Frau erzählt. In seiner Jugend hat Antonia seine Freundin in einem Anfall von rasender Eifersucht umgebracht. Nach dem verbüßen einer 25jährigen Haftstrafen, erbt der frisch entlassene ein ehemaliges Freudenhaus. Diese Hinterlassenschaft, einer ihm unbekannten Verwandten, deutet Antonia als ein Zeichen sich und die Welt zu verändern. Mit einer Frau zieht er in das Haus und versucht eine Familie zu gründen. Dies ist allerdings nur eine Fassade. In dem Hotelzimmer Nr.6 hält Antonia Prostituierte gefangen, um diese durch Qualen auf den rechten der Weg der Tugend zurückzuführen.<br />
Diese Grundeinstellung des Films hat mich stark an <a href="http://www.imdb.com/title/tt0075314/" target="_blank">Taxi Driver</a> erinnert. Tarifs Buckle hat die gleiche Phantasie die Stadt von all dem Dreck und Unrat zu reinigen (<em>„I think someone should just take this city and just&#8230; just flush it down the fuckin&#8217; toilet. “</em>). Doch dort wo die sakrale Gewalt in Taxi Driver endet, fängt der Spaß in H6 erst richtig an. Drogensüchtige, Prostituierte werden gequält, geschändet, gedemütigt, in Stücke zerteilt und die besten Teile an die Frau verfüttert. Alles aus den Gründen das böse auszutreiben und berühmt zu werden.<br />
Ich habe eine Weile über den Film nachgedacht. Bis jetzt macht das ganze aber noch keinen Sinn für mich. Es ist ein ziemlich dämlicher Gewaltfilm, der in keinster Weise an die alte Tradition von spanischen Horrorfilmen anknüpfen kann (Die Nacht der reitenden Leichen, etc.). Es wird wohl Zeit sich mal wieder einen dieser Filme anzuschauen. Anyway&#8230; wer auf zerhackte Frauen steht soll sich H6 anschauen. Das einzig positive an dem Film ist, sein doch recht unvorhersehbares Ende. Doch mehr wird hier nicht verraten.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bastyan.wordpress.com/87/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bastyan.wordpress.com/87/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bastyan.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bastyan.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bastyan.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bastyan.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bastyan.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bastyan.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bastyan.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bastyan.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bastyan.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bastyan.wordpress.com/87/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=87&subd=bastyan&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Robert Altman&#8217;s Last Radio Show</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 19:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino&Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine beschwingte Leichtigkeit zieht sich durch den Film. Robert Altman hat mit &#8216;The last Radio Show (im englischen &#8216;A Prairie Home Companion&#8216;) ein wirkliches Meisterwerk hingelegt. Eine gute Mischung aus Humor und Wehmut machen diesen Film sehenswert.
Die beliebte Live-Radiosendung &#8216;A Prairie home Companion&#8217; wurde von einem Konzern aufgekauft und soll nun abgesetzt werden. Eine letzte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=80&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Eine beschwingte Leichtigkeit zieht sich durch den Film. <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000265/" target="_blank">Robert Altman</a> hat mit &#8216;The last Radio Show (im englischen &#8216;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0420087/" target="_blank">A Prairie Home Companion</a>&#8216;) ein wirkliches Meisterwerk hingelegt. Eine gute Mischung aus Humor und Wehmut machen diesen Film sehenswert.<span id="more-80"></span><br />
Die beliebte Live-Radiosendung &#8216;A Prairie home Companion&#8217; wurde von einem Konzern aufgekauft und soll nun abgesetzt werden. Eine letzte Show soll aber noch aufgeführt werden. Die alternden Stars sind noch mal zusammengekommen um miteinander Musik zu machen und die Menschen am Radioapparat zu unterhalten. Dies hört sich nun recht melodramatisch an. Doch weit gefehlt. Es ist ein heiterer, leichter Film über Abschiede und Neuanfänge geworden. Der Tod darf in dieser Konstellation natürlich nicht fehlen. Diesmal zeigt er (oder besser sie) sich von seiner schönen, aber leicht verklärten Seite.<br />
Vor allem die Anfangs- und die Endsequenz erinnerten mich stark an ein Gemälde von Edward Hopper. Das hört sich jetzt stark nach einer abgedroschen Phrase an. Doch einige Filme haben sich vom optischen her, an dem amerikanischen Maler orientiert. Die Weite und die Melancholie Amerikas kommen in den Bildern Hoppers ganz gut zum Ausdruck. Robert Altman versucht ein Bild einer Zeit zu zeichnen, die es nicht mehr gibt und die wohl nicht mehr wiederkommt.<br />
Leider konnte ich diesen Film nur in der deutschen Übersetzung sehen. Der saloppe Wortwitz blieb zwar erhalten, aber das was die englische Sprache ausmacht, die Feinheiten gingen verloren. Dies läßt sich bei einem synchronisierten Film nicht vermeiden. Was mich viel mehr gestört hat, war das die Übersetzungen schlecht gemacht wurden. Die Tonspur hing immer ein wenig den Lippenbewegungen hinterher. Auf die Dauer nervte das ein bißchen.<br />
Nun warte ich darauf, das &#8216;A Prairie Home Companion&#8217; als DVD erscheint. Dann werde ich in die Videothek meines Vertrauens gehen und mir diesen Film ausleihen, um mich an der Originalversion zu erfreuen.</p>
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		<title>Am Limit</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 07:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino&Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgestern bin ich seit ewigen Zeiten mal wieder im Kino gewesen. Es gibt Filme die muss man sich auf der großen Leinwand anschauen. &#8216;Am Limit&#8216; gehört definitiv dazu. In dieser Dokumentation geht es um die &#8216;Huberbuam&#8216;, eine der besten und schnellsten Seilschaften im Extremklettern, wie sie versuchen den Speed-Rekord an der &#8216;Nose&#8217; (Granitwand des El [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=77&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Vorgestern bin ich seit ewigen Zeiten mal wieder im Kino gewesen. Es gibt Filme die muss man sich auf der großen Leinwand anschauen. &#8216;<a href="http://www.amlimit.kinowelt.de/" target="_blank">Am Limit</a>&#8216; gehört definitiv dazu. In dieser Dokumentation geht es um die &#8216;<a href="http://www.huberbuam.de/" target="_blank">Huberbuam</a>&#8216;, eine der besten und schnellsten Seilschaften im Extremklettern, wie sie versuchen den Speed-Rekord an der &#8216;Nose&#8217; (Granitwand des El Capitan) im Yosemite Nationalpark zu brechen.<span id="more-77"></span><br />
Bei allen Tätigkeiten die in einen zenartigen Gemütszustand und einem Gleichklang mit der Natur münden, lässt es sich kaum umgehen das man auf einen Haufen &#8216;Spinner&#8217; trifft. Diesen Begriff gebrauche ich hier nicht unbedingt in einem negativen Sinne. Viel mehr meine ich damit einen Typ Mensch, der für sich einen anderen Weg zu leben gefunden hat. Das finde ich sehr bewundernswert. Problematisch wird es nur wenn mit diesem &#8216;eigenen&#8217; Lebensweg eine Heilsbotschaft einhergeht, die nicht auf jeden unisono zu übertragen ist.<br />
Hier war es doch beruhigend das die Huberbuam in diesem Film streckenweise ein wenig dröge rüberkamen. Ich konnte zwei jungen Männern bei er Arbeit, dem Extrem Bergsteigen zuschauen. Es  ist ihr tägliches Brot sozusagen, ihre Art des Geld verdienens. Mehr als dies aber auch nicht. Dadurch wurden die Lebensweisheiten zum Glück auch etwas knapper gehalten. Diesen Part übernahmen zwei amerikanische Bergsteiger, Dean S. Potter und Chongo, die über die Möglichkeiten und die Notwendigkeit seinen Traum zu leben philosophierten.<br />
In dem Rest des Films ging es um das Bergsteigen. In sehr schönen Bildern wird geschildert, wie die beiden Brüder versuchen den Speed-Rekord an der Nose zu brechen. Geübte Seilschaften brauchen für diese Strecke 2-3 Tage. Der Weltrekord für diese Strecke liegt bei 2 Stunden und 48 Minuten. Der Film handelt aber nicht nur vom Klettern, sondern auch von der schwierigen Beziehung eines höchst unterschiedlichen Brüderpaares. Verpasste Träume spielen hier eine Rolle, so wie ein manchmal enttäuschtes Ego.<br />
Die Gefahr ist bei diesen Unternehmungen allgegenwärtig. Durch zwei schwere, aber glimpflich ausgegangene Unfälle konnten die Huberbuam den Rekord nicht einstellen. Aber sie werden es immer wieder probieren. Bis sie den für sich schnellsten Weg gefunden habe.</p>
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