Im warmen Schoß der Bahn

2. Juli 2009

Eigentlich wollte ich Euch noch gestern Abend, sozusagen brühwarm, von meinen gestrigen Erlebnissen berichten. Doch ich war einfach zu geschafft. Eine wahre Odyssee mit dem allseits bekannten Berliner Nahverkehrssystem lag hinter mir! Das die Waggons überfüllt, die Züge verspätet und die Mitarbeiter eher unfreundlich sind, daran haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Doch meine Fahrt zur Arbeit hatte schon eine ganz eigene Qualität. Die Züge waren so überfüllt, dass von den Bahnhöfen nicht alle Wartenden mitgenommen werden konnten. Die rüde Anweisung des Bahnhofspersonals bekam da eine sehr bittere Note: „Zurückbleiben“. Blöd nur das Bahnsteig noch voll mit Leuten war, die eigentlich auch noch mitfahren wollten. Das „Bitte“ wurde dann nur verzögert nachgeschoben, um zumindest den niedrigsten Höflichkeitsstandard nicht zu unterbieten. Ich für meinen Teil hatte einen Platz im Zug ergattert, an der Sonne lag dieser aber nicht! Warm genug dafür wäre es aber gewesen. Vielmehr verbrachte ich die kommenden 20 Minuten in der vollgeschwitzten Kuhle zwischen zwei Büsten. Jeder der dies schon einmal erlebt hat weiß, wie Torpedobrüste drücken können. Heute habe ich Rückenschmerzen…


Morning has broken…

29. Juni 2009

Die Sonne scheint schon eine Weile durch das leicht geöffnete Fenster. Ich kann mich aber noch nicht dazu durchringen aufzustehen und diesen schönen Tag zu beginnen. Viel lieber drehe ich mich noch mal um, schließe die Augen, hänge lasziven Traumbildern nach. Plötzlich ertönt ein leises Klopfen. Tock tock tock. Blöde Kinder von oben. Müssen die immer zu so früher Zeit lärmen. Mit der Zeit wird aus dem dumpfen Geräusch aber ein enervierendes, aufforderndes Pochen. Alle Versuche das Geräusch zu ignorieren scheitern kläglich. Die Neugierde den Ursachen des Geräusches auf den Grund zu gehen wird übermächtig. Ich setze mich im Bett auf und versuche den Störenfried zu orten. Dieser ist auch schnell gefunden. Auf meinem Fensterbrett sitzt irgendsoein blöder Hausvogel und hämmert gegen die Scheibe. Tock tock tock. Dann macht er eine kleine Pause, um auf eine Reaktion von mir zu warten. Schnell merkt er das ich auf ihn aufmerksam geworden bin. Aufgeregt beginnt er ein paar Töne zu krächzen die früher wohl mal eine Melodie waren. Schnell wird mir klar das dieser blöde Papagei Einlaß fordert. Was soll das?! Du glaubst doch nicht das ich Dich reinlasse. Seit Edgar Allan Poe weiß man, das soetwas nicht gut ausgehen kann. Ich habe schließlich keine Lust am Ende, mit den Worten Nevermore auf den Lippen, auf dem Teppichvorleger mein Lebenslicht auszuhauchen. Also Abflug, blöder Vogel! Geh lieber mit den Kindern von oben spielen… So, ich für meinen Teil werde jetzt frühstücken. Auf Nimmerwiedersehen.


Der nette Arbeitskollege

25. Juni 2009

Gestern musste ich mal wieder dem Broterwerb nachgehen. Ich saß also in meinem kleinen Büro und ahnte noch nichts böses, da kam ein gefürchteter Kollege zur Tür herein. Kaum begrüßt fing er an, mir einen Managementvortrag zu halten. 20 Minuten Rharbarbar mündeten in der Aussage, wir müssten hier alle getrennt aber auch zugleich parallel arbeiten. Alles was mir dazu einfiel war:“ Na, dann Tschüss und viel Erfolg, nej?!“ Leider wollte er nicht gehen.


Jimi, der Sturm und Ich

11. Juni 2009

Die Wolken hängen niedrig, dunkel und irgendwie bedrohlich über der Stadt. Es ist kurz nach Sonnenaufgang. Der Horizont lodert schon in roten Farben, vor dessen Hintergrund sich die tiefschwarzen Wolken kontrastreich abheben. Ich sitze in einem Vorortzug. Mein Weg wird mich direkt in diesen Sturm hineinführen. Schon fegen die ersten Windböen über die Erde hinweg. Mit jeder Sekunde wird die Welt um mich herum dunkler. Plötzlich scheint der Zug langsamer zu werden, fährt nur noch Schrittempo, hält schließlich ganz an. Aus dem Fenster heraus kann ich eine rote Signalleuchte sehen. Dann kommt der Regen. Heftig prasselt er herab. Der Wind peitscht ganze Regenfontänen gegen die Scheibe, die dann in Sturzbächen an ihr hinablaufen. Durch den starken Regen verschwimmt die Umwelt zu einem grauen Brei. Nur das rote Licht der Signalleuchte bricht sich in aberhundert Facetten. Genau in diesem Moment ertönt aus meinem Kopfhörer die traurig, melancholische Stimme von Jimi Hendrix, der voller Hoffnung und Zuversicht vom Leben singt. Draußen tobt die Natur, in meinem Kopf die Musik. So traurig schön kann das Leben sein.

Will I live tomorrow?
Well I just can’t say.
Will I live tomorrow?
Well, I just can’t say.

But I know for sure
I Don’t Live Today.


Frühling?

26. März 2009

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Diese Babys…

4. März 2009

können so süß sein. Doch ich weiß, das er etwas im Schilde führt…

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Kindergeburtstag?

3. März 2009

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Gott…

23. Februar 2009

warum hast Du mir das angetan!?

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Auf dem Zauberberg

17. Februar 2009

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Ein kleiner Tipp an die Männer

7. Februar 2009

Wenn Ihr Männer schon betrunken aus der Kneipe kommt und heftig schwankend nach Hause wankt, Euch dann mitten auf dem Weg ein dringendes Bedürfnis überkommt, solltet Ihr Euch nicht direkt unter eine Laterne stellen, um euch zu erleichtern. Auch hier gilt der Rat: Zuhause Hände waschen nicht vergessen!