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	<title>Bastyan &#187; Theater</title>
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		<title>Bastyan &#187; Theater</title>
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		<title>Die Möwe &#8211; Bühne (Update)</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 12:06:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gestern abend war ich im Deutschen Theater, um mir Tschechows Stück &#8216;Die Möwe&#8217; in der Inszenierung von Jürgen Gosch anzuschauen. Ich habe schon einen kurzen Eintrag zu der Bühnenproblematik verfasst. Meine Gedanken sind sortiert, jetzt probiere ich das Ganze noch mal. Diesmal auch ohne Whisky&#8230;
Mein Problem mit der Bühnenkonstruktion  ist von ganz grundlegender Natur. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=280&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Gestern abend war ich im Deutschen Theater, um mir Tschechows Stück &#8216;Die Möwe&#8217; in der Inszenierung von Jürgen Gosch anzuschauen. Ich habe schon einen kurzen Eintrag zu der Bühnenproblematik verfasst. Meine Gedanken sind sortiert, jetzt probiere ich das Ganze noch mal. Diesmal auch ohne Whisky&#8230;<span id="more-280"></span><br />
Mein Problem mit der Bühnenkonstruktion  ist von ganz grundlegender Natur. Grundsätzlich ist ein Theater ein Raum, der ganz und gar auf seine Funktion zugeschnitten ist: Vorne auf der Bühne wird gespielt, im Publikum sitzen Menschen die hören und schauen zu. Um diese in erster Linie einseitige Kommunikation optimal zu gewährleisten, wird ein Theater auf eine bestimmte Weise entworfen. Innerhalb gewisser Grenzen, kann man den Theaterraum in seiner Gänze nutzen. Es ist aber nicht möglich, in einem Theater die Sichtachsen ohne Folgen zu verschieben. Im Klartext heißt das, wenn ich die Bühne zehn Meter in den Zuschauerraum hineinragen lasse, muss ich damit rechnen, das die Zuschauer auf den Rängen teilweise nur eingeschränkt sehen können. Dies gilt es beim Bühnenbau zu bedenken! Im Zweifelsfall sollten die künstlerischen Ambitionen auch mal nach Hinten geschoben werden. Eine gründliche Abwägung der verschieden Interessen ist aber auf alle Fälle vonnöten.<br />
Ein Theater sollte nicht nur auf den einmaligen Besuch der Menschen aus sein. Vielmehr sollte das Publikum dauerhaft an ein Haus gebunden werden. Damit könnte einher gehen, das sich das Theater wieder als eine gesellschaftliche Institution etablieren kann. Das heißt aber auch, wenn ich 21€ für eine Karte bezahle, möchte ich mehr sehen können als nur 1/3 der Bühne. Wenn ich glauben würde, dass der gestrige Abend in Sachen Sichtqualität  die Normalität ist, würde ich nicht wiederkommen.<br />
Bei einer solchen Mißachtung des Publikums verkommt das Theater zu einem luftleeren Raum. Vorne auf der Bühne spielen irgendwo die Schauspieler irgendwas, aber keiner kann es sehen. Klar, vielleicht hänge ich das Problem auch einfach zu hoch!?! Doch eigentlich läuft hier alles auf die &#8216;Elitenfrage&#8217; hinaus: Für wen wird eine solche Veranstaltung eigentlich geplant? Für die breiten Massen offenbar nicht mehr. Dieser, mit der Inszenierung am Deutschen Theater, eingeschlagene Weg führt dazu, dass in Zukunft nur noch das Bildungsbürgertum, dem russischen Landadel in seiner Langeweile zuschaut. Wohl bekommt&#8217;s!</p>
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		<title>Die Möwe &#8211; Bühne</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 22:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich komme gerade aus dem Deutschen Theater, sitze nun zuhause und trinke einen Whisky. Zum ersten mal seit langem bin ich, was das Theater betrifft, sprachlos. Es war ein tolles Stück, super Schauspieler und eine tolle Bühne. Doch für 21€ die Karte erwarte ich, das ich mehr als 1/3 davon zu Gesicht bekomme. Es ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=276&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich komme gerade aus dem Deutschen Theater, sitze nun zuhause und trinke einen Whisky. Zum ersten mal seit langem bin ich, was das Theater betrifft, sprachlos. Es war ein tolles Stück, super Schauspieler und eine tolle Bühne. Doch für 21€ die Karte erwarte ich, das ich mehr als 1/3 davon zu Gesicht bekomme. Es ist ja eine tolle Idee, die Spielfläche in den Zuschauerraum hineinragen zu lassen. Man sollte dann aber bedenken, das die Leute auf den Rängen, dann nicht mehr viel sehen können. Da hat sich jemand künstlerisch voll ausgetobt.<br />
Na ja, der Alkohol kommt so langsam in meinem Blut an. Das scheint mich wohl milde zu stimmen. Bis auf die einegschränkte Sicht, war es einfach mal eine grandiose Inszenierung! Mehr davon gibt&#8217;s dann morgen&#8230;</p>
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		<title>Die Wissenden</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 12:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum ersten mal in dieser Spielzeit war ich in dem umgebauten Studio der Schaubühne. Ein kleiner Lounge Bereich wurde geschaffen. Hier kann man nun sitzen, quatschen, tanzen, dem gesprochen Wort lauschen, oder sich die Studio-Produktionen anschauen. Für das letztere bin ich gekommen. Nina Enders Stück &#8216;Die Wissenden&#8217; wird hier aufgeführt.
Das Stück kreist um große existentielle [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=272&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Zum ersten mal in dieser Spielzeit war ich in dem umgebauten Studio der Schaubühne. Ein kleiner Lounge Bereich wurde geschaffen. Hier kann man nun sitzen, quatschen, tanzen, dem gesprochen Wort lauschen, oder sich die Studio-Produktionen anschauen. Für das letztere bin ich gekommen. Nina Enders Stück &#8216;Die Wissenden&#8217; wird hier aufgeführt.<span id="more-272"></span><br />
Das Stück kreist um große existentielle Themen und Fragen. Ab wann ist ein Leben lebenswert und ab wann nicht? Das Stück erzählt eine Geschichte, die auf mehreren Ebenen abläuft. Aus den kleinen Episoden soll sich dann mit der Zeit das Gesamtbild ergeben. Doch hier beginnt das Problem. Jede einzelne Situation empfinde ich als stimmig, doch ein großes Ganzes ergibt sich für mich daraus nicht. Es werden keine Geschichten miteinander verwoben. Vielmehr wird in meinem Kopf, ein Bild über das andere gelegt. Diese Überlagerungen fangen recht schnell an sich gegenseitig zu stören. Es entsteht ein großes, lautes Rauschen. Durch den raschen Wechsel der Bilder wird dieser Effekt noch verstärkt. Irgendwann habe ich es einfach aufgegeben nach einem tieferen Sinn in der Geschichte zu suchen. Nur noch die Kraft des Augenblicks habe ich auf mich wirken lassen.<br />
Der Perspektivwechsel hat dazu geführt, das ich begonnen habe das Stück auf eine andere Weise wahrzunehmen. Die Schwäche in der Konsistenz der Geschichte werden durch die schauspielerischen Leistungen mehr als ausgeglichen. Allen voran David Ruland überzeugt in der Rolle des Ralph. All die kleinen Gesten, mit denen er die Figur, mit all seinen Behinderungen, aber auch seinen unglaublichen Fähigkeiten, darstellt, sind beeindruckend. Dies ist präzise gespielt und wirkt dadurch sehr kraftvoll. Die intime Atmosphäre der Studiobühne verstärkt diesen Eindruck noch. Aber auch die anderen Schauspieler und Schauspielerinnen verkörpern gekonnt ihre Rollen.<br />
Je mehr ich mich auf die Figuren einlasse, desto mehr finde ich auch den Weg zur Geschichte zurück. Als ich das Theater verlassen habe und mich auf meinem Weg nach Hause gemacht habe, begleiten mich die Figuren noch ein Stück. Auch die Geschichte lasse ich mir noch mal durch den Kopf gehen. Dinge, die auf den ersten Blick falsch auf mich gewirkt hatten, machten plötzlich Sinn. Dann wieder doch nicht. Das Stück arbeitet einem im Hirn nach, aber auf eine angenehme Weise. Dies kombiniert mit den guten Darstellern ergibt einen guten Abend.</p>
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		<title>Hamlet</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 14:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schaubühne am Lehniner Platz]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Pappelbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Eidinger]]></category>
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		<category><![CDATA[William Shakespeare]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Berlin ist mit der Fülle an Theaterspielstätten ein reich gesegnetes Pflaster. Es kommt immer wieder vor, das ein und dasselbe Stück an zwei Häusern aufgeführt wird. Diese Woche komme ich in den Genuss, mir den Hamlet von William Shakespeare in zwei Versionen anschauen zu dürfen. Den Anfang macht die Inszenierung von Thomas Ostermeier [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=254&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Stadt Berlin ist mit der Fülle an Theaterspielstätten ein reich gesegnetes Pflaster. Es kommt immer wieder vor, das ein und dasselbe Stück an zwei Häusern aufgeführt wird. Diese Woche komme ich in den Genuss, mir den Hamlet von William Shakespeare in zwei Versionen anschauen zu dürfen. Den Anfang macht die Inszenierung von Thomas Ostermeier an der Schaubühne am Lehniner Platz. In der Rolle des Hamlet, ist hier der grandiose Lars Eidinger zu sehen.<span id="more-254"></span><br />
Alles beginnt mit einer subjektiven Verdichtung der Zeit. Die Welt stürzt auf einen Punkt hin, wird komprimiert, Ereignisketten werden zu parallel ablaufenden Handlungen. In dem einen Moment wehrt sich der tote Vater Hamlets noch gegen seine Beerdigung (wunderbare Slapstick Nummer), kurz darauf folgt schon die Hochzeit zwischen der Mutter und dem Onkel. Zumindest empfindet Hamlet den zeitlichen Zusammenfall von Tod und Hochzeit als so gravierend. Eine sprachliche Entsprechung findet dieser Vorgang in dem Satz:</p>
<blockquote><p>&#8222;Der Braten vom Leichenschmaus ziert, kalt jetzt, die Hochzeitstafel.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dieser Satz dient als Ausgangs- und Ankerpunkt für die Inszenierung von Thomas Ostermeier. Dies ist der Augenblick wo sich der Blickwinkel des Prinzen langsam zu verschieben beginnt. Zeit und Raum werden von Hamlet anders wahrgenommen, anders empfunden. Mit der Nachricht von der Ermordung des Vaters, beginnt er zusätzlich die Rolle des Narren noch zu spielen, um sich dahinter  verstecken zu können. Dabei nähern sich das verrückt-sein und das verrückt-spielen immer weiter an. Die Personen am königlichen Hof erscheinen mehr und mehr als zwielichtige Personen. Wer bespitzelt wen? welche Rolle spielte er/sie bei der Ermordung des Vaters? Vor allem das Vertrauen in seine Mutter ist bei Hamlet schwer erschüttert, was die Beziehung zu seiner Liebe Ophelia schwer belastet. Diese Gemengelage aus Mißtrauen, Realitätsverdichtung, Rachsucht machen aus Hamlet einen wahnsinnigen, der sich selbst und die Menschen um ihn herum in den Tod reißt. Darauf richtet Ostermeier in der 2 1/2stündigen Aufführung gekonnt das Augenmerk des Publikums.</p>
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		<title>Der Kirschgarten</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 20:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schaubühne am Lehniner Platz]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Tschechow]]></category>
		<category><![CDATA[Falk Richter]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem Stück der Kirschgarten, von Falk Richter an der Schaubühne inszeniert, wird fortwährend von der Arbeit geredet und wie man damit Geld verdienen könnte. Wenn die Herren/Damen denn mal arbeiten gehen würden?! Die Personen, die sich auf der Bühne tummeln, sehen aber allesamt so aus, als ob sie einer körperlichen Tätigkeit schon lange nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=248&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In dem Stück der Kirschgarten, von Falk Richter an der Schaubühne inszeniert, wird fortwährend von der Arbeit geredet und wie man damit Geld verdienen könnte. Wenn die Herren/Damen denn mal arbeiten gehen würden?! Die Personen, die sich auf der Bühne tummeln, sehen aber allesamt so aus, als ob sie einer körperlichen Tätigkeit schon lange nicht mehr nachgingen. Vielmehr wird in einem fort über alles und jeden palavert.<span id="more-248"></span><br />
In den nicht enden wollenden Diskussionen legt jeder seiner Standpunkt dar, hört selber aber kaum noch zu. Dabei kommt man sich stellenweise vor wie ein Zuschauer in einer billigen Talkshow. Das Gegenüber wird nur noch als Stichwortgeber wahrgenommen, um dann seinen Text herunterzubeten. Eine Lösung für bestehende Probleme (Überschuldung des Gutes, drohende Versteigerung des Kirschgartens) wird nicht gefunden. Der Hof kann so nicht gerettet werden. Der Einzige, der eine pragmatische Lösung zu finden versucht, ist der ehemalige Bauer Lopachin. Sein Tatendrang ist nicht einer Lethargie und Nostalgie des Landadels gewichen.<br />
Anhand der Figurenkonstellation wird sehr anschaulich ein Bruch zwischen zwei Epochen beschrieben. Die alten Verhältnisse, die alte Art ein Landgut zu bewirtschaften, existiert nicht mehr. Die &#8216;Moderne&#8217; wird aber in allen Punkten konsequent abgelehnt. Daran gehen sie letzten Endes zugrunde. Der Verlust des Kirschgartens, der Heimat bietet aber die Möglichkeit, die alten Pfade zu verlassen und sich dem Neuen zuzuwenden. Wenn die Figuren im letzten Akt zum Abschied das Haus verlassen, schwingt auch ein Gefühl der Hoffnung mit. Es werden zwar tiefe Brüche und gesellschaftliche Verwerfungen gezeigt, diese enden aber nicht in einer Tragödie. Vielmehr wird ein Aufbruch in ein neues selbstbestimmtes Leben gezeigt, indem über Arbeit nicht nur schwadroniert wird.</p>
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		<title>Regietheater</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 20:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schaubühne am Lehniner Platz]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Anatol]]></category>
		<category><![CDATA[Luc Perceval]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Theaterstück ist ein lebender Organismus, vielleicht vergleichbar mit einem menschlichen Körper. Die Grundstruktur oder Silhouette wird vom Autor vorgegeben. Anhand dieser Form wird eine bestimmte Geschichte erzählt, eine Fragestellung behandelt. Der Regisseur hat nun die Aufgabe das Stück zu visualisieren, sprich auf die Bühne zu bringen. Das hört sich jetzt vielleicht abwertend an, so [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=225&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ein Theaterstück ist ein lebender Organismus, vielleicht vergleichbar mit einem menschlichen Körper. Die Grundstruktur oder Silhouette wird vom Autor vorgegeben. Anhand dieser Form wird eine bestimmte Geschichte erzählt, eine Fragestellung behandelt. Der Regisseur hat nun die Aufgabe das Stück zu visualisieren, sprich auf die Bühne zu bringen. Das hört sich jetzt vielleicht abwertend an, so ist es aber nicht gemeint. <span id="more-225"></span>Die Aufgabe den künstlerischen Vorstellungen einer anderen Person gerecht zu werden ist sehr schwer. Hierbei ist es nun vollkommen legitim, bei der Umsetzung Schwerpunkte zu setzen, oder Streichungen vorzunehmen. Die Struktur sollte aber erhalten bleiben. Einen lebenden Organismus komplett zu zerlegen, um ihn dann nach Gutdünken wieder zusammenzubauen, kann man zwar machen, derjenige sollte dann aber wissen was er tut. Das Publikum ist intelligent genug, so das es recht schnell merkt, wenn dem Regisseur einfach nicht mehr eingefallen ist. Manchmal habe ich das Gefühl, das mit der großen Schere, Stücke rausgeschnitten und beliebig zusammengeklebt werden. Die Aufführungen müssen nicht auf Teufel komm raus innovativ sein. Es dürfte spannend genug sein, die Theaterstücke im Spiegel unserer Zeit zu betrachten, um mit diesem Blick Antworten auf die Fragestellungen unserer Zeit zu finden.<br />
Jetzt werden sie sich fragen, wozu dieser Gedankengang. An der Schaubühne habe ich das Stück Anatol von Arthur Schnitzler gesehen. In dieser Inszenierung hat Luc Perceval, die Richtung die er mit der Aufführung des Molière eingeschlagen hat, konsequent weitergeführt. Er hat alles was ich oben negativ angemerkt habe perfekt umgesetzt. Was insofern Schade ist, da er an der Schaubühne oft gute Arbeit geleistet hat. Hervorzuheben sei hier die Aufführung Andromache. Ich bin gespannt womit sich Luc Perceval in Zukunft beschäftigen wird, aber hoffentlich auf eine andere Art.</p>
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		<title>Der Stein</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 14:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stellt Euch vor es ist Theater und keiner geht hin. Ich habe mir in der Schaubühne die Inszenierung des neuen Stücks von Marius von Mayenburg, &#8216;Der Stein&#8217;, angeschaut. Auf einen Schauspieler / Schauspielerin kamen drei Zuschauer. Es ist ein komisches Gefühl, wenn auf der Bühne fast genauso viele Leute stehen, wie im Publikum sitzen.
Bei dem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=217&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Stellt Euch vor es ist Theater und keiner geht hin. Ich habe mir in der Schaubühne die Inszenierung des neuen Stücks von Marius von Mayenburg, &#8216;Der Stein&#8217;, angeschaut. Auf einen Schauspieler / Schauspielerin kamen drei Zuschauer. Es ist ein komisches Gefühl, wenn auf der Bühne fast genauso viele Leute stehen, wie im Publikum sitzen.<span id="more-217"></span><br />
Bei dem Vortrag des Schauspielers handelt es sich nicht um eine Einwegkommunikation, vielmehr empfängt er auch die unterschiedlichsten Signale. Alle denkbaren Reaktionen des Publikums kann er spüren, hören, manchmal sogar sehen. Das Publikum kommentiert das dargebotene durch lachen, tuscheln manchmal sogar mit lautstarken Zwischenrufen. Die Darsteller können aber auch spüren, ob ein Publikum unruhig ist, oder wie gebannt der Inszenierung folgt. Das Theater lebt von diesen Spannungen, den Reaktionen aus dem Zuschauerraum, die sich in Echtzeit auf die Bühne ergießen.<br />
Doch was passiert, wenn es keine Zuschauer gibt? Wie fühlen sich die Schauspieler, wenn sie vor Beginn einer Aufführung in die Ränge schauen und dort kaum einer sitzt? Ich gehöre zu den wenigen, die sich in den Zuschauerbereich begeben haben. Deshalb kann ich diese Fragen nicht beantworten. Es ist aber bestimmt ein verdammt beschissenes Gefühl im luftleeren Raum agieren zu müssen.</p>
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		<title>Amphitryon &#8211; Die Gefahr in der ersten Reihe</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 13:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maxim Gorki Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[mitspielen]]></category>
		<category><![CDATA[Publikum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Theater ist ein Medium, das einen direkten Kontakt zu seinem Publikum erlaubt. Durch diese Interaktion entsteht oftmals die Spannung, die das Theater so interessant macht. Daraus ergeben sich aber auch so manche Gefahren. Dies sollten sich vor allem Menschen bewußt machen, die über die monetären Kapazitäten verfügen, um einen Platz in der ersten Reihe [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=208&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Das Theater ist ein Medium, das einen direkten Kontakt zu seinem Publikum erlaubt. Durch diese Interaktion entsteht oftmals die Spannung, die das Theater so interessant macht. Daraus ergeben sich aber auch so manche Gefahren. Dies sollten sich vor allem Menschen bewußt machen, die über die monetären Kapazitäten verfügen, um einen Platz in der ersten Reihe zu erwerben.<span id="more-208"></span><br />
Die Inszenierung Amphitryon am Maxim Gorki Theater ist hier ein passendes Beispiel. In dem Stück gibt es eine Szene, in der Charis ihren Ehemann Sosia eifersüchtig machen möchte. Um dies zu erreichen schreitet sie vor den Zuschauern in der ersten Reihe hin und her, zeigt dann auf einen jungen Mann und sagt: &#8222;Dich küsse ich jetzt!&#8220; Gesagt, getan. Ohne lange Erklärung setzt sich die Schauspielerin auf seinen Schoß, um diesen dann heftig abzuknutschen. Die erwünschte Reaktion bei Sosias bleibt nicht aus. Er wird sehr schnell, sehr eifersüchtig. Mit wütenden Blicken schaut er dem Treiben seiner Frau zu. Dabei richtet sich sein Hauptaugenmerk auf seinen plötzlich aufgetretenen Nebenbuhler. Dieser wird auch dann noch böse angestarrt, als Charis längst wieder fort ist. Immer näher rückt Sosias dem etwas verwirrten Mann auf den Leib. Schließlich flüstert er ihm leise zu:&#8220; Um neun bin ich hier fertig. Wir treffen uns um halb zehn am Bühneneingang!&#8220; Das restliche Publikum fand dies sehr lustig.<br />
Ich weiß nicht, ob der Zuschauer dem Wunsch nach einer körperlichen Auseinandersetzung nachgekommen ist, das ist aber der Grund warum ich ungern in der ersten Reihe sitze&#8230;</p>
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		<title>Schaubühne</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 10:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schaubühne am Lehniner Platz]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde der Schaubühne]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab heute bin ich dein Freund.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ab heute bin ich dein <a href="http://www.schaubuehne.de/service/freunde.php?id_language=1">Freund</a>.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bastyan.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bastyan.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bastyan.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bastyan.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bastyan.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bastyan.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bastyan.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bastyan.wordpress.com/200/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bastyan.wordpress.com/200/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bastyan.wordpress.com/200/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=200&subd=bastyan&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der Hund, die Nacht und das Messer</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 14:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastyan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schaubühne am Lehniner Platz]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[kafkaesk]]></category>
		<category><![CDATA[Zombie]]></category>

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		<description><![CDATA[Für nichts gibt es einen Grund; kein Handeln hat eine Konsequenz. Die Fragen nach dem woher und dem wohin sind bedeutungslos. Es gibt nur den Augenblick.
In düsteren Bildern wird eine kafkaeske Welt präsentiert. Es kommt nicht darauf an eine Geschichte zu erzählen, sondern vielmehr durch eine geschickt konstruierte Atmosphäre Gefühle der Angst und Beklemmung zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=146&subd=bastyan&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Für nichts gibt es einen Grund; kein Handeln hat eine Konsequenz. Die Fragen nach dem woher und dem wohin sind bedeutungslos. Es gibt nur den Augenblick.<span id="more-146"></span><br />
In düsteren Bildern wird eine kafkaeske Welt präsentiert. Es kommt nicht darauf an eine Geschichte zu erzählen, sondern vielmehr durch eine geschickt konstruierte Atmosphäre Gefühle der Angst und Beklemmung zu erzeugen. Traumhafte Sequenzen reihen sich aneinander. Dabei kommt es immer wieder zu Brüchen, die kaum merklich sind, aber zu tiefen Irritationen führen. Eine leichte Szenerie wird plötzlich alptraumhaft schwer; die subtile Angst weicht bluttriefendem Horror. Selten wurde ein Atmosphäre so gekonnt aufgebaut – von einem nervösen Gekicher im Zuschauerraum bis hin zu einer mit den Händen greifbaren Spannung, die ihren Höhepunkt in einer effektvollen Ohnmacht in der ersten Reihe findet.<br />
Ein Theaterstück das in gekonnt inszenierten Bühnen- und Sprachbildern eine Atmosphäre der Beklemmung und Verstörung erzeugt. Es wird keine Geschichte erzählt. Vielmehr wird der Zuschauer auf eine Reise durch eine Geisterbahn geschickt, die ihre Wirkung nicht verfehlt.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bastyan.wordpress.com/146/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bastyan.wordpress.com/146/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bastyan.wordpress.com/146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bastyan.wordpress.com/146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bastyan.wordpress.com/146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bastyan.wordpress.com/146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bastyan.wordpress.com/146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bastyan.wordpress.com/146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bastyan.wordpress.com/146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bastyan.wordpress.com/146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bastyan.wordpress.com/146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bastyan.wordpress.com/146/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bastyan.wordpress.com&blog=405325&post=146&subd=bastyan&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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