Die Wissenden

12. März 2009

Zum ersten mal in dieser Spielzeit war ich in dem umgebauten Studio der Schaubühne. Ein kleiner Lounge Bereich wurde geschaffen. Hier kann man nun sitzen, quatschen, tanzen, dem gesprochen Wort lauschen, oder sich die Studio-Produktionen anschauen. Für das letztere bin ich gekommen. Nina Enders Stück ‘Die Wissenden’ wird hier aufgeführt. Den Rest des Beitrags lesen »


Hamlet

27. Februar 2009

Die Stadt Berlin ist mit der Fülle an Theaterspielstätten ein reich gesegnetes Pflaster. Es kommt immer wieder vor, das ein und dasselbe Stück an zwei Häusern aufgeführt wird. Diese Woche komme ich in den Genuss, mir den Hamlet von William Shakespeare in zwei Versionen anschauen zu dürfen. Den Anfang macht die Inszenierung von Thomas Ostermeier an der Schaubühne am Lehniner Platz. In der Rolle des Hamlet, ist hier der grandiose Lars Eidinger zu sehen. Den Rest des Beitrags lesen »


Der Kirschgarten

26. Februar 2009

In dem Stück der Kirschgarten, von Falk Richter an der Schaubühne inszeniert, wird fortwährend von der Arbeit geredet und wie man damit Geld verdienen könnte. Wenn die Herren/Damen denn mal arbeiten gehen würden?! Die Personen, die sich auf der Bühne tummeln, sehen aber allesamt so aus, als ob sie einer körperlichen Tätigkeit schon lange nicht mehr nachgingen. Vielmehr wird in einem fort über alles und jeden palavert. Den Rest des Beitrags lesen »


Regietheater

9. Februar 2009

Ein Theaterstück ist ein lebender Organismus, vielleicht vergleichbar mit einem menschlichen Körper. Die Grundstruktur oder Silhouette wird vom Autor vorgegeben. Anhand dieser Form wird eine bestimmte Geschichte erzählt, eine Fragestellung behandelt. Der Regisseur hat nun die Aufgabe das Stück zu visualisieren, sprich auf die Bühne zu bringen. Das hört sich jetzt vielleicht abwertend an, so ist es aber nicht gemeint. Den Rest des Beitrags lesen »


Der Stein

30. Januar 2009

Stellt Euch vor es ist Theater und keiner geht hin. Ich habe mir in der Schaubühne die Inszenierung des neuen Stücks von Marius von Mayenburg, ‘Der Stein’, angeschaut. Auf einen Schauspieler / Schauspielerin kamen drei Zuschauer. Es ist ein komisches Gefühl, wenn auf der Bühne fast genauso viele Leute stehen, wie im Publikum sitzen. Den Rest des Beitrags lesen »


Schaubühne

25. Dezember 2008

Ab heute bin ich dein Freund.


Der Hund, die Nacht und das Messer

13. Juli 2008

Für nichts gibt es einen Grund; kein Handeln hat eine Konsequenz. Die Fragen nach dem woher und dem wohin sind bedeutungslos. Es gibt nur den Augenblick. Den Rest des Beitrags lesen »


Penthesilea

7. Juli 2008

Der Kampf der Griechen und der Amazonen ist nicht nur ein Kampf der Geschlechter, sondern vielmehr ein Konflikt der unterschiedlichen Gesellschaftssysteme. Matriarchat vs. Patriarchat. Die Frauen haben sich der Männer entledigt; sie jagen allein, sie leben allein, sie lieben allein. Nur für die sexuelle Reproduktion sind die Männer noch vonnöten Doch kein Sirenengesang soll die Männer in ihr Verderben locken. Die pure Gewalt soll den Nachwuchs sichern. Nur die Frau, die einen Mann im Kampf besiegt, darf sich von ihm schwängern lassen. In einer Welt in der jegliche Sexualität mit einer solchen Brutalität aufgeladen ist, hat ein zärtliches Liebeswerben keinen Platz. Diese ekstatische Verrohung führt zu einem Kontrollverlust. Küsse und Bisse lassen sich nicht mehr unterscheiden, bzw. das eine führt direkt zum anderen. Sich den Leib des gegenüber anzueignen ist nicht mehr nur metaphorisch gemeint, sondern wird zu einer kannibalischsten Realität. Den Rest des Beitrags lesen »


Vorschau und Vorfreude

18. Oktober 2007

Ich schreibe zur Zeit an mehreren Artikeln gleichzeitig. Aus diesem Grund gab es hier länger nichts mehr zu lesen. Bitte habt noch ein wenig Geduld. Diese Dinge sind zur Zeit in Arbeit:

Gedanken zum Film ‘Turistas’
‘Die Leiden des jungen Werther’ / Maxim Gorki Theater
Emilia Galotti / Deutsches Theater

Die Darstellung der Gewalt in dem Film ‘Funny Games’

Zur Entschädigung zeige ich Euch ein paar Clips die ich bei Youtube gefunden habe. An der Schaubühne Berlin hat der Regisseur Luc Perceval das Stück ‘Molière‘ inszeniert. Die Textvorlage stammt von Feridun Zaimoglu, Günter Senkel und Luk Perceval.
Am Sonntag werde ich mich persönlich von der Güte dieser Produktion überzeugen können. Ich freue mich schon sehr auf diesen fünfstündigen Marathon.


Tommy

5. Oktober 2007

Die Welt des Theaters ist oftmals ein eigenständiger, komplett auf sich selbst bezogener Ort. Abend für Abend werden Türen zu den verschiedensten Paralleluniversen aufgestoßen, in denen die Zuschauer Zeugen der unterschiedlichsten Geschehnisse werden. Der Moment der Aufführung mag noch so intensiv sein – spätestens wenn die Menschen ihre Mäntel von der Garderobe holen, gewinnt die reale Welt wieder die Oberhand, die Traumwelten verblassen. Es scheint eine unsichtbare Barriere, eine Art Unverträglichkeit zwischen Imagination und Realität zu geben. Nur wenige Aufführungen können diese Wand mit ihrer Kraft und Intensität zerschlagen. Diesen Durchbruch hat bei mir das Stück ‘Tommy‘ geschafft, das am Dienstag seine Premiere an der Schaubühne Berlin feierte. Den Rest des Beitrags lesen »